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Full text: 69, 1941

579 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1941, 
Tabelle 2b. Niedrigste Niedrigwasser in Zentimetern nach Abweichungen vom Mittel. 
© Station 
—_ 
Jahrfünft Das 
Tra. Ma. | Wi. | Wa. 
Ar. ' Swi. Sto. 
Mittel 
1906-1910.... 
1911-1915, ... | 
1916-1920... 
1921-1925... 
1926-1930... 
feg......0.. } 400 | 192 | 224 | m | 379 | 28 | 114 161 
D. Aussee urun +70 +5! +8 +5 | 47 45 x 4 + 5} 
Str. = Streuung; A. v.M. = Abweichungen vom Mittel; (£ £] = Quadrmtsumme der A, v.M, — Sto, erst ab 1908, 
D. A. = Durchschnittliche Abweichung: Streuung = + [e €). 
Wie man sieht, haben die Jahrfünft-Mittel der HHW bedeutend größere Ab- 
weichungen als die NNW, reichlich doppelt so große. Bei den HHW könnte 
man einen Gang, im Sinne einer Abnahme der Abweichungen von West nach 
Ost, feststellen, wenn man Stolpmünde außer Betrachtung ließe, das auch nach 
meinen früheren Beobachtungen und Untersuchungen von den „Weststationen“ 
abweicht. Daß Stolpmünde eine Sonderstellung einnimmt, zeigt sich, wenn man 
die Korrelationsfaktoren (Kff.) zwischen den Stationen bildet, um zu sehen, wie- 
weit sie untereinander vergleichbar sind; diese Vorarbeit ist unbedingt nötig, 
denn bei schwacher Korrelation wäre es sinnlos, noch weiter nach Beziehungen 
zwischen den Extremwasserständen und meteorologischen Groß-Faktoren zu 
suchen. — Die Ergebnisse zeigt Tab. 3a/b. 
Tabelle 3a/b. 
100 x /J a) Oberhalb der Diagonale Kff. der Stationen für HHW}). 
\ b) Unterhalb der Diagonale Kff. der Stationen für NNW 1. 
Tre. | Ma. | Wi. | Wa. | Ar. | Swi. | sSto. ! m. | Str. 
Ja 
Tra..... 92 | 88 zn 5 43 °ooo=2-4/ 55 +34 
Ma. 2000 50 | * 95 % | 75 81 31 77 +22 
Wi... 78 74 * % 89 7 0 8 83 +16 
Na. .... M 0 72 88 * 77 89 62 81 | +13 
90 1. >» 98 ı 76 78 | +14 
Swi.....) 51 | 32 | 8 71 50 01% UM 2 | 22m 
Sto..... 52 | 65 | 9 | 97 | 65 | 84 | * 48 „99 
M.:....] 53 | 65 ; 80 | 75 | 21 | 67 ! 76 _ 
| | ; 70 
Str... 413 1420 | 28 |=20 (418 24220 414 | 416 
+21 
m 
A 
Aus ihr ersieht man, daß der Kf. zwischen den äußersten Stationen, Tra. 
and Sto., für die HHW sogar negativ ist, was die obige Bemerkung über Sto., 
rechtfertigt. Die Werte der Kff, für Tra. und die übrigen, hier wie stets nach 
der geographischen Länge geordneten Stationen zeigen sogar einen ausgesprochenen 
„örtlichen“ Gang; der Kf, hierfür ist 0,88 + 0.19 (auch für Ma. und die östlicher 
yelegenen Stationen ist er fast gleich groß: 0.86 + 0.23). Für Sto. ergibt sich 
dieser „Örtliche Kf.“ (mit umgekehrtem Vorzeichen, worauf es hier nicht wesentlich 
ankommt) zu 0.76 + 0.27 — also sicher reelle Werte! Das bedeutet aber, daß 
die in der letzten Spalte der oberen Hälfte der Tab. 3 angegebenen Streuungen 
bloße Rechengrößen sind; in unserem Falle sind sie infolge des nicht elimi- 
nierten Ganges in Wirklichkeit kleiner, Die Kff. sind also vertrauenswürdiger 
als die Kff. für die NNW in der unteren Hälfte der Tab. 3, obwohl diese im 
Mittel aller Kombinationen jenen völlig gleich sind (70) und kleinere Streuungen 
haben (weil kein Gang da ist). Hier, bei den NNW, nimmt Sto. übrigens keine 
Sonderstellung ein, was vielleicht nur an der Kürze des Zeitraumes liegt. Jeden- 
falls können wir die Stationen bis Swi. hin als so gleichartig in ihrem Verhalten 
ansehen, daß wir sie mit den Zirkulationsschwankungen vergleichen können, 
1) Entsprechend Jaufen die Stationsmittel der Kff. für die HHW von oben nach unten, für die 
NNW von rechts nach links, z. B. für Stolpmünde Mittel der Kff. für die HHW = 48, für die 
NNW = 76 (100 k).
	        
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