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Full text: 69, 1941

366 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1941. 
Parallelität vermuten können, Sehr hoch ist sie aber für beide Streuungen. 
Noch geringer sind die Beziehungen zwischen den Amplituden und ihren 
Differenzen 4. Das Verhältnis der A zu den Maximis in jedem Jahrzehnt 
(Mx.) ist merklich enger als das zu den Minimis. Das läßt sich nicht ohne 
weiteres deuten. 
8. Jahresamplitude in Leipzig. Nach den im $ 1 entwickelten Grundsätzen 
ist auch die Jahresamplitude in Leipzig auf Grund des Näglerschen Buches!) 
behandelt: siehe Tab, 3. 
Tabelle 3. Jahresamplituden für Leipzig, 1831 bis 1930, 
Mx., ı Mi ! Mi. 
Jahrgang 
1831-1840 
1841-1850 
1851—1860 
1861-1870 
1871-1880 
1881—-1890 
1891-1900 
1901-1910 
1911-1920 
1921-1930 
Str 0004) 
Yo... 
20.01° 
20.30 
18.38 
19.18 
19.03 
19,32 
19.64 
18.16 
18.78 
18.16 
19.10 
0.69 
„0.68 
0.23 
1.44 
:8.23° 
3.12 
„2,56 
- 3.50 
2,88 
3.33 
3.44 
3.20 
3.20 
7,96 
21.64°|: 2,60 
22.95 23,00 
21.02 +3,03; 
21.11 3,30 | 
21.27 225 
20.60 281 
2113 2271 
277 2.06 
20.22 2.18 
20.01 >08 
1.63° 
2.65 
2.64 
1,93 
2.24 
1,28 
149 
‚61 
"44 
x 
“ 1.68‘ 
+2.03 
+2,30 
+ 2.60 
= 2.19 
„2,55 
+1.67 
+1,83 
“1.51 
187 
0.84 * 27,7° 
0.79 27.1 
0.84 22.1 
0.72 | 24.0 
0,68 25.3 
0.64 25,8 
0.88 26.6 
0.78 24.2 
0.88 22.9 
0.75 24,6 
24.61 
+1,98 
0.45 
+0,28 
1.60 
27.7° 
27.1 
25,5 
26,8 
25,6 
25,8 
86,6 
24,2 
26,7 
a4 
16.4° 18.2° 
17.0 | 18.7 
13.8 | 16.6 
12.3 | 148 
15.5 18.2 
146 17.1 
13.0 183 
13.7 163 
5.6 16.9 
49 88 
3.14 21.06 
0.27 ' +0,82 
- 0.09 10,70 
0.32 |+ 0.23 
0.74 | 151 
80 
+0,36 
— 0,04 
+0,32 
0.78 
196 5 
20.54 40.37 
+0.21 0,39 
10.31 | +0,29 
132 1.79 
4.78 
0.08 
0.00 
- 0,32 
1.02 
“4.04 
3,33 
+ 0.05 
„0.32 
1 A5 
wu6s 17.33 
41.32 +1,25 
Z0.49 |_ 0.06 
+0,27 [+0,32 
0.93 | 0.97 
Gegen die Berliner Werte ist kein erheblicher Unterschied vorhanden. Es 
brauchen also keine weiteren Ausführungen gegeben zu werden. Der „zeitliche“ 
Korrelationsfaktor ist auch hier bei den Werten selbst negativ — im Sinne zu- 
nehmender Maritimität —, aber gerade für Mx, nicht, was an dem abnorm 
jralten Februar 1929 liegt. Da nun ein einziger derart herausfallender Wert 
einen so entscheidenden Einfluß ausüben kann, so ist naturgemäß auch die Re- 
alität der anderen Werte, selbst wenn sie rechnungsmäßig durch einen kleinen 
Betrag des mittleren Fehlers gesichert erscheint, doch nur mit Vorsicht zu be- 
autzen. — Gerade die Mi, übrigens zeigen durch ihren rein zufälligen Verlauf, 
der sich in dem normalen Zufallswert des Quotienten des Abbe-Helmert- 
Kriteriums Q zeigt, daß die Tendenz zur zunehmenden Maritimität nur gering 
ist. Sie scheint aber doch vorhanden, denn die Werte Q für die Gesamtreihe 
aind bei A, und A, merklich größer als 1, was auf eine langsam verlaufende 
Änderung hinweist, 
Tab. 4 entspricht der Tab. 2; nur ist sie etwas kürzer gefaßt. 
Tabelle 4. Korrelationsfaktoren zu Tabelle 3 
100 k. 
Aydı +75 | AMxy-F67 ° AyMx4 +40 
Ay Stra 45  AyStrg +25 | Stra Str. — 10. 
Die Korrelationen sind kleiner als bei den Berliner Werten; die Streuungen 
von A, und A, haben in Leipzig gar keinen fortlaufenden Zusammenhang, 
während für Berlin der Korrelationsfaktor recht groß war; man darf also hier 
nicht ohne weiteres verallgemeinern, Im allgemeinen aber sind die Beziehungen 
zwischen den berechneten Größen für Berlin und für Leipzig doch wesentlich 
ähnlich. 
9. Vergleichung von Berlin und Leipzig. Da die Epochen in den Tab. 1 und 3 
verschieden sind, ist ein strenger Vergleich nicht möglich. Wir beschränken 
uns deshalb dabei auf die beiden Stationen gemeinsamen Jahrzehnte von 1831 
bis 1900. Die Ergebnisse der Vergleichung stehen in Tab. 5. 
‘) Statistik der Temperaturverhältnisse in Leipzig. Hirzel, Leipzig 1936.
	        
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