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ig:
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1941,
Mit Hilfe der Gudermannschen Funktionen (8a) erhält (1) die Gestalt
{ x=Secocosec 2,
y="Tgocotg 1,
and man überzeugt sich leicht, daß die Cauchyschen Bedingungen
dx _dy, dx _ dy
de 947 0237" 7
nicht erfüllt sind, °
Wenn (10) also auch keine konforme Abbildung wiedergibt, so lief j
x 7 t
doch „eine reziproke Darstellung, die der Inversion zu (5) = en man von
der für das Netz bedeutungslosen Spiegelung an der Abszissenachse absieht —
in derselben Weise entspricht wie die Abbildung (1) der Abbildung (5). Sei
nämlie )
Z=X-+iy= Sec gcosec 4 + 1Tg op cotg 4 =
BSR if mn
0071“ 0 Secgcosee Ä Li Tggcotg A
[+= Cosgsind _ sin 4 cos
1 + Sinfgcos* X " cos? p + sin®gpcost 1”
(s—— SneCosgsinkiosh sin g sin A cos 2
B 1 + sn? g cos! } cos! g + sin? gcbs? 2
Andererseits folgt aus
= u + iv = Sin gcos A + iCos g sin A == Sin (g + 12) =
W = Cosec (0 + 12)
Jann liefert
(12)
and daraus
| a— Sin gpeospoosi
sn?) + sin?*gcos2? 2?
_ cos sin A
(*= 7 air ang co
Die Linien g = const der Gleichungen (13) sind elliptische Lemniskaten, und
sie entsprechen völlig den Linien (90° — 2) = const der Gleichungen (11), wenn
man das Achsenkreuz der z-Ebene um 90° schwenkt und mit dem der
Ww-Ebene zur Deckung bringt. Das gleiche gilt dann von den Linien A4= const
der Gleichungen (13), hyperbolischen Lemniskaten, die mit den Linien (90° — w@)
= const der Gleichungen (11) zusammenfallen,
Die Abbildung (12) wurde vom Verfasser im Aprilheft der Ann. d, Hydr. 1941
als Funkortungskarte für hohe Breiten abgehandelt. Wedemeyer ist es gewesen,
der als erster (1918) auf ihre Verwendbarkeit als Azimutmeßkarte hingewiesen
und sie im Zusammenhang mit der Lambert-Littrowschen Azimutmeßkarte
[der Abbildung (5)] beschrieben hat (Ann. d. Hydr. 1918, H. 7/8, S. 210/11). Die
Azimutgleichen stellen sich nämlich in der Abbildung (12) als Kreise dar, die
durch den Pol, durch den Punkt g, 4 und durch den auf den Nullmeridian ge-
legten Gestirnsort gehen und den Nullmeridian unter dem Winkel des Azimutes
schneiden. Ihre Gleichung ist
(ü — } cotg 6)®* + (+ + } cotg a cotg ö,® == {1 cosec a cotg 0)*
Die Azimutgleichen in der Abbildung (11) sind ebenfalls Kreise. Man sieht
dies ein, wenn man die allgemeine Form der Azimutgleiche
Cotg & seC gp = — tg ocotg Ä + Ip ö cosec A
mit sin? 4 cos g multipliziert und dabei beachtet, daß
=8 os sin? 2
+ "cos? @# + sin? cos? A
ist. Dann erhält man mit (11)
(33 + %) cotg a = 5 + &1g8
oder nach Umformung
(x—1tgatgöß-E (y—}tga)” = (1tigasec8}