Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1941.
Die Linien 2'= eonst sind die Ellipsen
x3 y*
os * ogr A
und die Linien © = const die Hyperbeln
x? y* .
{3) WE WE
Das Kurvennetz wird in Figur 1 gezeigt, Es hat die Eigenschaft, daß die Azimutgleiche
cotg a = — sing cotg A + tg S cos 9 cosee A
mit Hilfe von (1) die Form
(4) colg a = —y + xtgd
erhält. Dieses ist eine Gerade, die um den Winkel d gegen die x-Achse geneigt
ist und auf der y-Achse die Strecke von — coto a abschneidet.
a kan
PT
40
37°
13
60S
an?
Dr
80°
-4
A
A
„Ar
X
a LA rm Var ran r Ze
50° 40° 30° 20° 10° 10° 20° 30° 40°
Vie. 2.
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At
20°
=
Die Gleichungen ;
u=1 COS Ar
®) a Ad
stellen eine konforme Abbildung dar, die als das Lambert-Littrowsche oder
Weirsche Netz oder auch als Azimutmeßkarte bekannt ist (vgl. Figur 2).
Die Linien @# = const sind hier die Ellipsen
u x
Wa
die Linien 4 = const hier die Hyperbeln .
Y w
an
Die Azimutgleiche erhält die Form
7eOlg & = u -+ 1g 6,
Sie ist eine Gerade, die um den Winkel des Azimutes gegen die v-Achse geneigt
ist und auf der u-Achse die Strecke von — tg $ abschneidet,
Schreibt man (1) in der Form
X = sec (90° — 2 sin {90° — w},
y= tg (90° — 4) c08 (90° — q@},
so erkennt man durch Vergleich mit (5) unmittelbar:
i. Das x, y-System ist um 90° gegen das u, v-System gedreht;
2. schwenkt man das Achsenkreuz der x, y-Ebene um 90°, so fallen die Linien
(90° — 4) = const der Gleichungen (i) mit den Linien @ = const der
Gleichungen (5), die Linien (90° — g) = const der Gleichungen (1) mit
den Linien A = const der Gleichungen (5) zusammen.