2926 Annalen der Hydrographie und Maritimem Meteorologie, Juli 1941.
Entsprechende Beziehungen bestehen auch zwischen Zö'j und den Xd’v sowie
den Zö’m; ferner zwischen Yaj und den Yav sowie den Sam.
Als Nenner für die Güte der Wetterdienst-Vorhersagen eines Winters
(Index i= 1 bis 31 für 1. bis 31. Dezember, i=232 bis 62 für 1, bis 31. Januar,
i = 63 bis 90 für 1. bis 28. Februar) ergibt sich aus Formel (5) nach Einsetzen
des Wertes für pi aus (7a)
Nenner Gr 1 = Z8{[1 + (a: Ar 17] ü= 1...90)
=D 4+ 50, X (a: Avl)* = 1...90)
Zömil+Z& X (a: Am12)% x (Am12:; Av 1)? ü= 1...381)
Zöm24+ 28x (a,:Am 1)” x (Am 1:Av1)*. (=32 ,..62)
Zöm34+20X(a,:Am 2x (Am 2:Avlı" (i=63 ,.. 90)
Zöm 12, Sm 1, ZYö'm 2 sind bei der Berechnung von Gm 12, Gm 1 und
Gm2 bereits ermittelt worden, ebenso die Faktoren X Ö; x (a; : Am 12)7,
Zö/x(a::Am1)* und S6öjx(a;: Am 2)%. Ihre Multiplikation mit (Am12; Av 1)?,
{Am1:Av1)* und (Am2: Av 1)* erfordert nur eine geringe Rechenarbeit,
Entsprechend kann bei der Festsetzung (7 a) auch der Zähler von Gv1 und
damit auch Gv1 aus den bei der Berechnung von Gm12, Gm1 und Gm®
ermittelten Werten abgeleitet werden, Entsprechend ist Gj aus Gv1 bis Gv4
abzuleiten.
Bei der Festsetzung (7b) für pj ist ein entsprechendes Verfahren nicht mög-
lich. Diese Festsetzung ist daher nicht zu empfehlen.
Als Formel zur Berechnung der Güte (G) von Temperatur-Vorhersagen in
Graden ergibt sich mithin, wenn man den Wert von p:; aus (7a) in (5) einsetzt,
A Z (8, — 680 [1 + (apa?)
28 [1 + (8,: 8)
Der Wert von z ist noch zu bestimmen,
8}
Bestimmung von z.
Zur Bestimmung des Wertes von z benutze ich -die Wetterdienst-Vorher-
sagen, die die Wetterwarte Königsberg (Pr.) vom 1. August 1937 bis 31. August
1939 täglich gegen 10% und 14b auf den nächsten Tag für die aus den 24-Stunden-
werten abgeleiteten Tagesmittel der Temperatur in Celsiusgraden und die der
Bewölkung in Zehnteln des sichtbaren Himmelsgewölbes gegeben hat. Für ihre
Durchführung dem Wetterdienstleiter Oberregierungsrat Dr. Wedding und seinen
Mitarbeitern zu danken, ist mir eine angenehme Pflicht. Die Vorhersagen gelten
für die Station Königsberg (Pr.)——Devau. Die Tab. 1a und 1b bringen in
Promille die nach Formel (8) unter den Annahmen 8z=0, 87z = 4, 8z=8 und
8z=10 berechneten Werte der Güte dieser beiden Elemente für die Monate,
Vierteljahre und Jahre vom 1. August 1937 bis 31. August 1939, Die Tabellen
zeigen, daß mit wachsenden Werten von z weit überwiegend auch die der Güte
steigen. Dasselbe gilt auch einschließlich der Zwischenwerte z=— 5, 6, 7 und 9.
Als Güte in Promille ergeben sich bei den Annahmen z = 4 bis 10 für die
Wetterdienst-Vorhersagen der mittleren Tagestemperatur z. B. für den Januar
1939 vormittags 435, 444, 451, 460, 469, 479, 486, nachmittags 601, 609, 618, 626,
533, 641, 650.
Es liegt nahe, den Wert von z als maßgebend anzunehmen, bei welchem die
Summe der Abweichungen der Güte von ihrem Mittelwert ohne Berücksichtigung
ler Vorzeichen oder die Summe ihrer Quadrate am geringsten ist oder, was
dasselbe ist, wenn die durchschnittliche oder die mittlere Abweichung der Einzel-
werte vom Mittelwert der Güte am geringsten ist. Die Tab. 2a und 2b enthalten
die Mittelwerte dieser Abweichungen für die je 25 Monate August 1937 bis August
1939 und die je 8 Vierteljahre Herbst 1937 bis Sommer 1939 der erwähnten
Temperatur- und Bewölkungs-Vorhersagen. Gemäß diesen Tabellen sind die Ab-
weichungen am geringsten einmal für z = 0, 2mal für 8 z = 5, 2mal für 82 =6,
einmal gleichzeitig 8z = 7 und 8z = 8, die übrigen 10mal für 82z=10. Es ist