Kleinere Mitteilungen.
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mit Hauptzahlen (NW, MW, HW), Häufigkeiten der Wasserstände, Abflußmengen
und -spenden, Schwebstoffmengen, Wassertemperaturen sowie in einem Anhang
Fallhöhen und Gefälle, ebenso Abflußmengen und -spenden ausgewählter Fluß.
strecken bei MNW, MW und MHW. Jedes der sieben Hauptstromgebiete ist
zu einem selbständigen Tabellenteil zusammengefaßt worden, der im Buchhandel]
einzeln erhältlich ist. Teil I; Memel-Pregel- und Weichselgebiet RM. 2,-—, HI: Oder-
gebiet RM. 3.—, 111: Elbegebiet RM. 5.—, IV: Weser- und Emsgebiet RM. 3,-—,
V: Rheingebiet RM. 6.—, VI: Küstengebiet der Ost- und Nordsee RM. 3.—, VII: Donau-
gebiet RM. 5.—, Insgesamt werden die Beobachtungen von 740 Pegeln und 489
Meßstellen des unterirdischen Wassers veröffentlicht; dabei liegt das Abfluß-
jahr zugrunde, das vom 1. November bis zum 31. Oktober reicht. Den
Zahlen jedes Jahrbuches sind mehrjährige Hauptzahlen der Vergleichsreihen
gegenübergestellt, die aus hydrologischen Gründen nicht zu kurz, aus meteoro-
Jogischen nicht zu lang sein dürfen; daneben sind die überhaupt bekanntge-
wordenen extremen Werte angegeben, soweit ihnen heute noch ein Vergleichswert
zukommt. Als Abschluß der Erläuterungen sind die Abkürzungen, Zeichen und
Buchstaben der gewässerkundlichen Hauptzahlen zusammengestellt und, wo nötig,
die zugehörigen Definitionen gegeben worden. .Den Abschluß des „Allgemeinen
Teils“ bildet eine Übersicht über die gewässerkundlichen Verhältnisse des be-
treffenden Abflußjahres, in ihr wird folgendes dargestellt: Die Luft- und Wasser-
temperaturen sowie der Niederschlag von insgesamt rd. 50 Stationen werden
teils in Tabellen, teilg als Schaubilder wiedergegeben, dann folgen Angaben über
die oberirdischen Wasserstände, Abflußmengen und -spenden, Schwebestoffe und
Grundwasserstände, so daß der Leser einen Überblick über die im ganzen Reich
eingetretenen hydrographischen Verhältnisse erhält, ohne erst die einzelnen
Bände studieren zu müssen. In der gleichen Weise werden im Anschluß daran
die einzelnen Hauptstromgebiete behandelt, Der „Allgemeine Teil“ enthält mithin
— außer der Erläuterung -— eine gedrängte Übersicht über die gewässerkund-
lichen Zahlen des betreffenden Abflußjahres, in diesem Falle 1937, Eine Zu-
sammenstellung der bisherigen Veröffentlichungen der gewässerkundlichen Landes-
anstalten bildet den Abschluß,
Die Tabellenteile der einzelnen Hauptflußgebiete enthalten eingangs ein
„Hydrographisches Verzeichnis“ der Pegel, ihre Bauart, Zuständigkeit, Betriebs-
dauer (ältester Pegel Mannheim 1801), Lage am Wasserlauf, Höhe won Pegel-
null über N. N. oder Adria-Null und Größe des MNiederschlagsgebietes. Es
folgen die täglichen Wasserstände, die Hauptzahlen für die einzelnen Monate,
für die Halbjahre und das Jahr sowie die zugehörigen Vergleichszahlen (1926/35)
und die Extremwerte, Im dritten Abschnitt folgen die Abflußmengen und -spenden
in einer Ausführlichkeit, wie sie im Norddeutschen Jahrbuch nicht gegeben
wurden, die Gliederung ist die gleiche wie bei den täglichen Wasserständen,
Dazu werden in graphischen Darstellungen die Abflußverhältnisse bei jedem
Pegel wiedergegeben, Im vierten Abschnitt jedes Tabellenteils sind die Schweb-
stoffmengen und Wassertemperaturen ebenfalls nach dem gleichen Schema ver-
öffentlicht, allerdings ist das Beobachtungsmaterial noch unvollkommen und un-
gleichmäßig verteilt, Den Schluß bilden die Grundwasserstände und Quell-
schüttungszahlen, die als Unterschied zu den oben angeführten Werten nicht
täglich beobachtet werden und deshalb nur monatsweise angegeben sind. In
einem Anhang folgen für jedes Hauptstromgebiet Fallhöhen und Gefälle usw.
ausgewählter Flußstrecken. Ein Vergleich mit dem Jahrbuch Norddeutschlands
zeigt, daß nicht nur die Anzahl der Stationen im Jahrbuch des Deutschen
Reiches vermehrt worden ist, sondern daß auch die Darstellung an Vielfalt
gewonnen hat,
Von besonderem Interesse sind die Angaben aus dem Küstengebiet
der Ost- und Nordsee, Für die Ostsee sind Tagesmittelwerte, soweit dies
möglich war, aber keine Terminbeobachtungen angegeben und in üblicher Weise
die Haupt- und Vergleichszahlen zugeordnet. Die Wasserstände sind dabei teils
auf N. N, altes, teils auf N, N. neues System bezogen. Die Anordnung und Ein.
teilung erfolgt ganz im Stile der Binnenstationen, so daß die Angaben leider