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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 69 (1941)

122 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1941. 
Dahlerbrück in Westfalen geliefert und hat einen äußerst geringen Temperatur- 
koeffizienten: (23=14.107%; zum Vergleich die Temperaturkoeffizienten von 
Neusilber: 8=1.8+10—5 und 
Aluminium: $ = 2,3 + 10-9, Die 
Temperaturkorrektion des Prüf- 
geräts aus Indilatans konnte so- 
mit vernachlässigt werden, Die 
Übersetzung zum Schreibarm 
wurde so groß gewählt, daß für 
das Druckintervall von 0 bis 
1000 mb die ganze Höhe der 
verwendeten Rußtrommel, also 
130 mm, ausgenutzt wurde, Durch 
Einbau von Spezialgelenken mit 
Federung konnte trotz der sehr 
großen Übersetzung der tote 
Gang vollkommen beseitigt wer- 
den. Die aufgezeichneten Eich- 
kurven waren sehr gut und sehr 
genau auszuwerten (Fig. 1). 
Versuchsanordnung, 
Die Versuchsreihen können 
in zwei Teilen gesondert behan- 
delt werden, Am Observatorium 
Lindenberg wurde der Tempe- 
raturfaktor von 11 verschiedenen 
Druckdosen mittels der Eintauch- 
methode für 2 Punkte der Eich- 
kuryve bestimmt, In der modernen 
Kältedruckkammer des Reichs- 
amts für Wetterdienst wurden 
für 7 Dosen eine vollständige 
Eichung von 50 zu 50 mm Hg 
für mehrere Temperaturstufen 
ausgeführt. 
Rußmeteorograph aus Indilatans, 
1. Schreibtrommel, 
2, Untersuchte Dosenart, 
3, Verbindungsgelenk ebenfalls aus Indilatans, 
%. Federgelenka atı den Verbindungsdrehstellen. 
Bei der Meßreihe 
in Lindenberg wurde 
zunächst eine Eich- 
kurre bei der herr- 
schenden Außentem- 
peratur bestimmt. 
Die Dose wurde dann 
im Alkoholbad von 
+20° auf — 50° ab- 
gekühlt, Mit Hilfe 
einer dfür diesen 
Zweck in dem Re- 
cipienten der Unter- 
druckanlage ange- 
, brachten eljektroma- 
Fig.) gnetischen Auslöse- 
Zwei Eichkurven einer Druckdose bei zwei verschiedenen Temperaturen. vorrichtung konnte 
Druckeichung der Dose Nr. 3.) K, = Kompensationspunkt. di 
jeselbe Dose auch 
bei etwa 10 mb, ohne daß der Recipient abgehoben werden brauchte, im 
Alkoholbad von + 20° auf — 50° abgekühlt werden, Somit wurde bei zwei ver- 
schiedenen Drucken die Temperaturempfindlichkeit der Dose gemessen. Aus der 
Kleinschmidtschen Formel wurde dann x und A errechnet. 
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