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Full text: 69, 1941

108 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1941, 
und zwar solche, die auf zwei vollen, die Breite des gegißten Schiffsortes um- 
schließenden Parallelen liegen, wobei man zweckmäßig die beiden nächsten vollen 
Breitenparallele nimmt. Die auf solche Weise vwersetzten Punktpaare jeder zu 
verschiebenden Azimutgleiche werden durch eine Gerade verbunden, Man erhält 
damit mehrere Standlinjen, welche den Schiffsort relativ zum Meridian der Funk- 
Abb. 1. Funkortungskarte für hohe Breiten, (Nur für Eigenpeilung.) 
bake der festgehaltenen Azimutgleiche bestimmen. Man hat dann dem der Funk- 
artungskarte zu entnehmenden Schiffsort nur noch diesen Längenunterschied 
hinzuzufügen. 
In folgendem werde gezeigt, daß 
* der Fehler, den man macht, indem man ein Stück eines Kreisbogens 
(Azimutgleiche) durch seine Sehne ersetzt, den Genauigkeitsforderungen 
genügt -— wobei der Durchmesser des kleinsten Kreises sich an die 
durch die Praxis gegebenen Maße halten darf —;- 
die Gestalt einer beliebigen Azimutgleiche für genügend hohe Breiten 
nicht wesentlich von der Kreisform abweicht und somit die unter 1 ge- 
machte Abschätzung gilt. 
1. Der Fehler ist dann am größten, wenn die Krümmung der Azimutgleiche 
am größten ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Abstand der polnächsten 
Funkbake vom Pol zugleich Durchmesser des Kreises der Azimutgleiche ist, 
Der Polabstand einer solchen Funkbake wird in der Praxis 20° kaum über- 
steigen. Es genügt außerdem, in diesem Bereich der Funkortungskarte die 
Breitenabstände als constant zu betrachten. Dann ist die Strecke, welche ein 
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