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Full text : Jahresbericht 1992

Meereskunde

Meereskunde
Der  Schwerpunkt  der  meereskundlichen  Arbeiten ­
  lag  in  der  Wahrnehmung  der  gesetzlich
vorgeschriebenen  naturwissenschaftlichen  Dienste ­
  wie  auch  in  der  Überwachung  von  Schadstoffen ­
  in  Nord-  und  Ostsee.  Die  Feiduntersuchungen
zur  Optimierung  des  Monitoring  (OPTINOM)  und
zur  Erforschung  der  physikalisch-chemischen
Transporte  und  Umsätze  im  Meer  (TUVAS)  wurden ­
  abgeschlossen.  Derzeit  werden  die  umfangreichen ­
  Datensätze  wissenschaftlich  ausgewertet, ­
  wobei  u.  a.  die  Ergebnisse  des  Projekts  Empirische ­
  Variabilitätsabschätzung  und  Methodik  der
Datenerhebung  (EVA&  MEDA)  zur  Interpretation
der  Ergebnisse  herangezogen  werden.  Die  Pla-Überwachung

  des  Meeres
Die  derzeitige  Belastungssituation  in  Teilbereichen ­
  der  Nord-  und  Ostsee  zeigt  deutlich,  daß
die  bisherigen  Maßnahmen  noch  nicht  in  allen
Bereichen  zu  erkennbaren  Verbesserungen  geführt ­
  haben.  Um  sicherzustellen,  daß  die  wissenschaftlichen ­
  Grundlagen  für  die  richtigen  und
wirksamen  Maßnahmen  zum  Schutz  der  Nordund
  Ostsee  geliefert  werden,  sind  umfangreiche
Überwachungsarbeiten  notwendig.  Diese  Untersuchungen ­
  stellen  einen  wesentlichen  Bestandteil ­
  der  Arbeiten  des  BSH  dar.  Sie  sind  eingebettet
in  nationale  und  internationale  Forschungs-  und
Überwachungsprogramme  und  ergeben  sich  aus
dem  Gesetz  über  die  Aufgaben  des  Bundes  auf

nung  und  Mitwirkung  an  EG-Projekten  im  Rahmen ­
  der  Programme  MAST  II  (Marine  Science
and  Technology)  und  Eurocrude  (European  cruide
  oil  identification  System)  wurde  fortgesetzt.  Als
Folge  der  Klimakonferenz  in  Rio  de  Janeiro  wurden ­
  Pläne  zur  zukünftigen  Beteiligung  des  BSH
am  deutschen  Klimaforschungsprogramm  ausgearbeitet ­
  und  dem  BMV  vorgelegt.  Die  Übertragung ­
  der  meereskundlichen  Arbeiten  im  Seegebiet ­
  vor  Mecklenburg-Vorpommern  an  das  Institut
für  Ostseeforschung  an  der  Universität  Rostock
in  Warnemünde  (IOW)  wurde  durch  eine  neue
Verwaltungsvereinbarung  verlängert.

dem  Gebiet  der  Seeschiffahrt.  Danach  ist  das
BSH  verpflichtet,  das  Meerwasser  auf  der  Hohen
See  auf  Radioaktivität  und  sonstige  schädliche
Beimengungen  zu  überwachen.  Nach  dem  Strahlenschutzvorsorgegesetz ­
  hat  es  in  Nord-  und  Ostsee ­
  einschließlich  Küstengewässer  die  Radioaktivität ­
  von  Meerwasser,  Schwebstoffen  und  Sediment ­
  zu  untersuchen.  Zur  Erledigung  der  vielfältigen ­
  Überwachungsaufgaben  arbeitet  das  BSH
sehr  eng  mit  den  Umweltbehörden  des  Bundes
und  der  Länder  sowie  den  Meeresforschungsinstituten ­
  an  den  Universitäten  zusammen.  So  führt
z.  B.  das  Institut  für  Ostseeforschung  in  Warnemünde ­
  für  das  BSH  einen  bedeutenden  Teil  der
            
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