accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 69, 1941

Kleinere Mitteilungen. 
101 
Eh: t 16°, sie ist die gleiche wie die Tiefst-Temperatur der Nacht. Es ist 
fast windstill, nur ein leiser Zug kommt aus NE. Der Himmel ist größtenteils 
klar. Vereinzelt zeigen sich kleine Cu-Wolken mit unscharfen Rändern in beträcht- 
licher Höhe, während in tieferen Lagen einige nebelähnliche Gebilde dahinziehen, 
Dber dem Gebirge im E werden glänzend weiße, von der noch nicht sichtbaren 
Sonne erheilte Wolkenbänke erkennbar. Sie verschwinden örtlich durch in 
halber Höhe des Gebirges sich hinziehende Nebelschichten, die sowohl den 
Hang entlang als auch in die Höhe streichen und in eine Wolkenschicht über- 
gehen. Im W, über der Mkataebene, liegen dichte Haufenwolken, die bis zum 
Mgetafluß heranreichen und jeden Einblick in das Gelände am Boden unmöglich 
machen. Über diesem Wolkenmeer erstreckt sich lichter Himmel, in dem ver- 
einzelte Cu in kleiner Ausdehnung schweben, Die Niederung im S ist nicht in 
tiefliegende Wolkenmassen eingehüllt, es ist vielmehr ein grauer Dunst, in dem 
einige helle Streifen sichtbar sind. Die Fernsicht beträgt nur etwa 15 km. — 
8h; Die Temperatur ist bereits auf 21° gestiegen, eine Temperaturzunahme, die 
für Kibuku ungewöhnlich ist. Der Wind spielt in Stärke 3 zwischen NE und E. 
Der Himmel hat sich sehr stark bezogen, die Himmelsbedeckung beträgt 7/,i 
(Acu). Der Rücken des Gebirges ist durch eine vor ihm liegende Wolkenbank 
verdeckt. Unterhalb dieser Bank sind keine Wolkengebilde zu sehen, Im W 
ist das Wolkenmeer über der Niederung verschwunden. Es hat sich gehoben, 
so daß die Vorberge jenseits des Mgetaflusses in ihrer ganzen Ausdehnung nach 
W sowie ein Teil der Ebene erkennbar sind. Auch im S ist der Dunst lichter 
geworden, weit entfernte Berge sind schwach auszumachen, Weiße, geschichtete 
Haufenwolken liegen in diesem Dunst eingebettet. 
10h: Die inzwischen auf 24° gestiegene Temperatur ist auf 21° zurück- 
gegangen. Der Wind hat auf SW gedreht und weht mit Stärke 3. Der Himmel 
ist fast vollkommen mit einer wenig gegliederten, grauen Nb-Schicht bedeckt, 
lie aus ihren zerschlissenen Rändern an den Bergen nebelartige Gebilde in 
Schluchten und Mulden in 1800 bis 1900 m hinabsendet. Diese graue, regen: 
ärohende Schicht scheint im NW, W und SW bis zum Beginn der Niederung zü 
reichen, Hier geht sie stellenweise in den Dunst über, der in der Steppe lagert 
and diese nur undeutlich erkennen läßt, Im S ist über dem Mbakanatal bis 
weit hinaus in die Niederung das Gewölk aufgelockert. Wenig massige Cu geben 
große Flecken Himmelsbläue frei, — 12h: Schon gegen 11% war das ganze 
Gebirge in einer Nebelmasse verschwunden, die sich tiefer und tiefer herabsenkte 
and langsam bis in die. Wipfel der Bäume an unserem Standort eindrang, 
während die Steppe noch hell und sichtbar war. Nach S ist jede Fernsicht 
durch die graue Wolken- und Nebelmasse unmöglich. Schon um 11*/,h fielen 
die ersten Tropfen, und jetzt hat regelrechter Regen eingesetzt. Ein heller Schein 
in westnordwestlicher Richtung dringt durch den niedergehenden Regen. Er 
zeigt den Standort der Sonne an. Wind NNW 4, t 18° 
14h: Der Regenschauer war nur von kurzer Dauer und lieferte 14.2 mm: 
Kurze Unterbrechungen mit Aufklarung wechselten mit leichten Regenfällen, in 
denen das Gebirge im E nur wie durch einen Schleier sichtbar war. Jetzt regnet 
es schon wieder ziemlich stark, Die Temperatur ist auf 19° gestiegen. Während 
vom Gebirge her bis über unsern Standort hinaus der Regen aus einer grauen 
Wolkenschicht fällt, ist diese in weiterer Entfernung von N über W nach S auf- 
gelockert. Blaue Himmelsflecke sind vereinzelt zu sehen, und die Niederungen 
sind durch einen feinen Regenschleier hindurch zu erkennen, Der Wind weht 
sehr schwach aus E. — 16h: Eine wesentliche Aufhellung ist eingetreten. Massige 
Haufenwolken lagern in fast geschlossener Schicht über uns, Sie lockert sich 
nach W nur spärlich auf, während nach S die Himmelsbedeckung nicht mehr 
*,o erreicht. Einzelne kleine Cu unterbrechen das Blau des Himmels, Das etwas 
diesige Gelände wird von der Sonne beschienen. Im W scheinen stellenweise 
leichte Regen niederzugehen. Am Berghang im E reicht die Cu-Schicht bis auf 
etwa 1900 m herab. Die Temperatur ist wieder auf 23° gestiegen. Wind 
NW 3. In der Zeit von 14h bis 16h sind 3.3 mm Regen gefallen. — 18b: t 20°. 
Kaum merklicher Luftzug aus NNW. Himmelsbedeckung */,„ Im E wird der
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.