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Volltext: 69, 1941

Kleinere Mitteilungen. 
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[festgehalten werden konnten, was um so mehr erforderlich gewesen wäre, da sich 
das Bild sehr rasch änderte, Ich habe daher so gut wie möglich alles skizziert, 
Der Beobachtungsort liegt etwas nördlich von Finngrundet-Feuerschiff, nahezu 
in der Mitte zwischen Finnland und Schweden. Die zu beschreibenden Er- 
scheinungen spielten sich nordwestlich vom Schiffsort, etwa auf 61° 35’ N und 
18° 40’ O in etwa 30 sm Abstand von der schwedischen Küste ab. Die Be- 
obachtungszeit war Dienstag, der 23. Juli 1940, von 9 Ühr bis 9 Uhr 30 nach O.E.Z, 
Bewölkung im Osten nicht vorhanden; von Norden nach Westen erstreckte sich 
eine hohe Haufenwolke mit größter Höhe in Nordwest [in der Abbildung mit 4 
bezeichnet] von sehr hellem Aussehen, da sie von der Sonne voll beleuchtet 
wurde. Vor dieser zusammenhängenden Wolke von mindestens 5000 m Höhe 
liegt eine langgestreckte Reihe kleinerer Haufenwolken, die in der Mitte zu- 
sammenhängen und mit 3 bezeichnet sind. Ihr Aussehen ist blendend weiß. 
Ahh. ı 
AN 
Kimm 
Die beobachteten Vorgänge spielten sich unter der großen Haufenwolke ab. 
Der ganze Zwischenraum zwischen der Wolkenbasis und der Kimm hatte ein tief 
dunkelgraues Aussehen, Unter der Wolke saß in der Mitte eine helle, scharf 
begrenzte, mit 2 bezeichnete Wolkenplatte, die ihre äußere Form und Ausdehnung 
beibehielt, aber an der Unterseite rasch wechselnde Auswüchse bekam, die in 
den Abbildungen 1 bis 9 grob festgehalten wurden. Bei Beginn der Beobachtung 
bot sich das Bild 1 dar, mit einem hellen Schlauch von der Wolke bis zur Kimm 
and mit einem konzentrischen, oben ausgefransten Mantel auf der Wasserober- 
Aäche. Dieser Zustand bestand etwa 2 Minuten, dann zog sich der Schlauch 
ziemlich rasch 
nach oben zurück 
and verschwand. 
Dabei zeigte die 
Wolke schon an 
andern Stellen mit 
der Spitze nach 
unten gerichtete 
Kegel, die wenig 
beständig zu sein schienen (Abb. 2). Scheinbar aus einem entwickelte sich dann 
sin breiter Schlauch (Abb. 3), dem vom Wasser her ein ausgedehnter zylindrischer 
heilgrauer Schlauch ‚entgegenwuchs, der an seinem oberen Umfang ausgezackt 
war. Dieses Bild hatte eine außerordentliche Beständigkeit, im Gegensatz zu den 
sonst sich rasch ändernden Vorgängen. Es blieb 10 Minuten bestehen, ging dann 
plötzlich in Abbildung 4 über, dann in 5, je eine Minute, und verschwand. Nach 
einiger Zeit entstand der Zustand der Abbildung 6, der nach 2 Minuten allmählich 
in 7, nach weiteren 2 Minuten in 8 und in 9 überging und dann plötzlich
	        
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