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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 69 (1941)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1941, 
unabhängig von den sich während des Fluges ändernden Luftdruckverhältnissen 
ist, ja, im Luftschiff zur Feststellung der Luftdruckänderung dient. Man denke 
an Flüge über Nebel in der Arktis oder Antarktis! Auf Behm geht auch die 
„Erlotung“ großer Fischschwärme mit dem Echolot zurück, 
Mit diesen Geräten und ihren Ergebnissen hat Dr. Behm sich selbst ein 
unzerstörbares Denkmal gesetzt. Wir denken dabei an die ersten Echolotungen 
von Amundsen und Wilkins in der Arktis, von denen der letztere die größte 
bis heute gemessene arktische Meerestiefe fand, an die 10000 m übersteiyende 
„Emden“-Tiefe, ferner an die erste Profilletung über den Nordatlantik vom 
Schnelldampfer „Paris“ bei 21 sm Fahrt und andererseits an die fast unvor- 
stelibare Möglichkeit, selbst eine Wassertiefe von weniger als 1 Meter unter dem 
Schiffe zu messen, Mag auch später die weitere technische Ausgestalıung der 
Behmschen Echolotmethode durch die Großindustrie aller Länder mit ihren 
unbegrenzten wissenschaftlichen und geldlichen Mitteln übernommen sein, so 
berührt dies die unvergängliche Leistung von Behm ebensowenig, wie etwa die 
weitere Entwicklung des Krafiwagens, des Rohölmotors oder des Luftschiffes 
die Leistungen von Benz, Diesel oder Zeppelin berührt. 
Daher werden wir als Deutsche gern den Worten zustimmen, mit denen ein 
berufener Vertreter der Schiffahrtkunde Dr. Behms Lebenswerk kennzeichnet’): 
„Wenn der Nautiker heute im Kartenzimmer auf den Knopf drückt, dann gibt 
ihm die Technik in weniger als einer Sekunde die unter dem Kiel befindliche 
Wassertiefe an. Dies ist so phantastisch, daß vor 50 Jahren noch jedermann 
dies als Märchen erklärt hätte! Um so dankbarer wollen wir aber Dr. Behm 
sein, daß er als Deutscher zuerst das Echolotproblem theoretisch und praktisch 
gelöst hat!“ J, Georgi 
Veröffentlichungen über das Kcholot in dieser Zeitschrift, 
Behm, A.: Das Behm-Erholot, Jg. 49, 1921 5.241. . 
Brennecke, W.: Ausblicke über die Verwendung des Behm-Echolotes, Ebda. S 363. 
Behm, A.: Über die Weiterentwicklung des Behm-Lotes und das Prinzip des Kurzzeitmessers. 
Jg. 50, 1922 8, 289, 
Schreiber, £.: Über einige Verasuchsergehnisse mit dem Anschüötz-Echolot. FEbda. 8 46. 
Schott, G.: Tiefseelotungen mittels Echolot. Jg. 51, 1923 8. 192, 
Schulz, B.: Geschichte und Stand der Eutwicklung des Behm-Lotes, Jg. 52, 1924 8, 254, 289, 
Sell nrtr Ts _Die Verwendung der Tiefseelotungen für die Navigation mit Hilfe des Echolotes 
a S 73. 
Maurer, H.: Über Echolotungen der nordamerikanischen Marine. Ebda. 8. 75, 
Maurer, H.: Das englische Echolot, Ebda, S 220. 
Schuman At, A,: Hydrographische Bemerkungen und Hilfsmittel zur akustischen Tiefenmessung. 
Ebda, 5. 87, . 
Schulz, B.: Weitere Versuche mit dem Behm-Lot. Jg. 53, 1925 S. 288, 
Maurer, H.: Echolotungen bei geneigtem und stark bewegtem Bodenprofil. Jg. 54, 1926 8, 336, 391 
Dannmeyer-Georgi: Schal’otungen zwischen Schottland u. Island, Ebda, S. 319 
Maurer, H : Zur Eeholotung großer Tiefen. Jir, 55, 1927 8. 85. 
a + Ergebnisse von Lotungen mıt dem Behm-Tiefseelot auf dem Kabeldampfer „Norderney* 
Ebda 8. 237, 
Schweppe: Die Auswertung von Echolotungen in den Seekarten, Jg. 56, 1928 S. 317, 
Maurer, H.: Können die bei Echolotungen gefundenen Echoabstände auf wahre Tiefen umgerechnet 
werden? Ebda, 8, 347, 
Zorell, F.: Versuche mit d-m Electrolot, Jg, 57, 1929 S. 263. 
Muurer, H.: Über Verbesserungen von Echolotungen wegen Bodenneigung. Jg. 58, 1930 8. 323. 
Maurer, H.: Über Noigungsverbesserung der Echolotungen, Jg. 59, 1931 8, 341. 
Maurer, H.: Der Echolotschreiber der britischen Admiraliıät, Etula. SS, 465, 
Maurer, H.: Die Verhandlungen über dıe Echolotungen auf der 3, Int. Hydr. Konferenz in 
Monaco 1942. Je, 60, 1932 8. 423, 
Kleinere Mitteilungen. 
1. Wasserhosen. Auf einer Reise nach Nordschweden wurden im Bottnischen 
Meerbusen auf 61.4° N-Br. und 18.9° O-Lg. einige Beobachtungen gemacht, die 
vielleicht von allgemeinerem Interesse sind, Leider war mein Fotoapparat im 
Ausland an Bord versiegelt worden, so daß diese sehr lohnenden Vorgänge nicht 
1) W. Feldhusen: Das Echolot. Verlax der Deutschen Arbeitsfront, Nr. 149,
	        
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