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Full text: 69, 1941

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1941, 
1. Niederschlagsreich: 
30. XI., 1.—2. III, 9.—10. 11T, 28.—30, IIT., 5.—7, IV., 17. 1V, 30. IV. 1. V., 8.V., 24.—25,V., 
2.—3. VI., 1.—2. VII, 29.31. VIL, 25.—28, VIII, 1.—2, IX., 14.—15. IX., 28. IX., 3.4. X. 
11.—12. X., 30.—31, X., 11.—12, XL, 14.—15. XIL und 28,30, XII. 
2. Niederschlagsarm: 
2.1, 19. 1., 23-—24, IL, 4.—5. II, 12.—13, III, 24, IIf, 2,3. IV., 9.—10. 1V., 21.IV., 
5.6, V., 14. V., 29.30, V., 28.—29. VL, 15.—16. VIL, 13.—14 VII, 30.31. VIL, 8.9. X) 
5. XL, 22.—24 XI. 
Davon stimmen 23 Zeiten mit den oben angegebenen Terminen überein: 
Tabelle 4: 
Januar... (19-21), (30) Juli .... (1-2), 13—15, (15—16), 28—30 
Februar .. — August ... 13—15, 25—27, 31—1 September 
März... . 1—2, 3—5, 9—10, 11—13, 23—24 September. (2), 14—15 
April... . 2—3, 4—6, 9—1), 16-—17, 21—22  Oktober.. (3—4), (7—9), 11—12, 30—31 
Mai. .... 14, (24—25), (5—), (1—13) November. . (6), 11—12 
Juni .... 27—20 Dezember. (14-15), 22—24, 28—29 
Die Maxima sind fett gedruckt, die Minima einfach. Die nichteingeklammerten 
Daten sind die erwähnten 23 Daten. Statt der oben angegebenen Reihe der 
Übereinstimmung der Maxima von Lüneburg und Gütersloh nach Verschiebung 
der Lüneburger Reihe um einen Tag, sind auch ohne weiteres die übereinstim- 
menden Maxima beider Reihen ohne Verschiebung zu verwenden. Vergleicht man 
diese Reihe mit den Schmaußschen Daten, so ergeben sich die in vorstehender 
Tabelle eingeklammerten Termine, nachdem man die doppelt vorkommenden aus- 
schied. Somit ergeben sich insgesamt 35 Termine, die mit den 41 Schmaußschen 
übereinstimmen. Dies ist ein Ergebnis, das in jeder Weise die Realität der 
Singularitäten sicherstellt, Die mitgeteilten Daten sind damit gleichzeitig als 
Termine der Singularitäten Nordwestdeutschlands anzusehen. 
Der oben schon kurz angegebene Weg über die Mittelung der Originalwerte 
zwecks Ausschaltung der Zufallsabweichungen müßte zu ähnlichen Resultaten 
führen. Nach der Mittelung über fortlaufend drei Werte erhält man für die 
Lüneburger und Gütersloher Reihe nur noch 72 Maxima, von denen 14, d. s. 20%, 
übereinstimmen, gegenüber 30°, bei den Öriginalreihen, Bei Verschiebung um 
einen Tag erhöhen sich die übereinstimmenden Daten auf 25, gleich 33° gegen- 
über früher 43°%,. Außerdem wurde die schon erwähnte 45jährige Münchener 
Reihe auch über drei Tage gemittelt. 
Es wurden beim Vergleich der 3 Reihen nun die Tagesfolgen herausgesucht, 
an denen alle 3 Reihen ein Maximum aufwiesen. Dabei wurde ein Tag Toleranz 
gegeben, doch immer nur derart, daß die Spanne der Tage höchstens 3 betrug. 
In sehr vielen Fällen lag der Münchener Termin am spätesten, also im Sinne 
einer Verlagerung von Nordwest nach Südost, - I 
Es ergaben sich nun folgende 27 Termine der Übereinstimmung im an- 
gegebenen Sinne: 
26 
Tabelle 5: 
12.3, 36.1, 29.1. 9.11, 18. IL, 9. HIT, 26, IIT, 11.IV,, 18. IV,, 26, 1V., 17. V., 25, V., 4. VT., 
14, VI, 26, VI, 11. VIL, 19, VIL, 22, VIIL, 14, IX,, 4. X, 20. X, 29. X.. 12. X1., 19. XL, 7. XI, 
13, XIE,, 16, XL 
An diesen Terminen ist also sowohl in Nordwest- wie in Süddeutschland die 
Niederschlagsbereitschaft groß. Von den 17 Maxima der Tabelle 4 stimmen 
11 Daten mit diesen Terminen überein, Dieser verhältnismäßig geringe Prozent- 
satz erklärt sich daraus, daß Schmauß in seiner erwähnten Kartendarstellung 
nicht alle Singularitäten dargestellt hat, 
Nimmt man nun an, daß die Anzahl der Minima ebenfalls 27 beträgt, so ergibt 
sich für die Singularitäten eine Welle von 13 Tagen, deren Vorhandensein im 
Niederschlag Defant bereits 1912 nachwies. 
Die besonders aus Tabelle 4 sprechende gute Übereinstimmung der von ver- 
schiedenen Seiten gefundenen Singularitäten ist ein deutlicher Beweis ihrer Realität. 
Die Interpretation sei an dieser Stelle übergangen, da sie bereits von Schmauß 
in der mehrfach erwähnten Arbeit gebracht wurde. Sie ist wegen der guten 
Übereinstimmung wörtlich zu übertragen.
	        
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