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Full text: 68, 1940

10 Defant, A; Die Lage des Forschungsschiffes „Altair“ auf der Ankerstation usw. 
der Trosse befand, ist die Entfernung des Schiffes vom letzteren etwas größer 
als zu Anfang; aber auch die Windstärke ist inzwischen von NW 2 auf SW 5 
gestiegen, so daß mit starker Zunahme des Zuges auf die Trosse (von 2200 kg 
auf 3700 kg) diese mehr gespannt worden sein wird, so daß die Gesamtlänge 
auf 5000 m herankommen wird; tatsächlich beträgt sie auf der Karte 2.7 sm 
= 5000 m. Aber noch etwas stimmt auffallend gut, Zu Anfang war der „Altair“ 
mit 7500 m Trosse festrerankert und bei einem Kurs zwischen 60° und 70° 
wurden Tiefen bis 2350 m gelotet. Die geloteten. Tiefen schwanken überdies in 
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2100m=1,458m 
. Abb, 4. 
Öben: Die Lage des verankerten Schiffes bei verschiedenen 
Windrichtungen (perspektivisch und schematisch}. 
Unten: a Lage des verankerten Schilfes zum Auf- 
jegenunkt der Trosse (maßstabatreu}. 
DS 
dieser Zeit. der Verankerung außerordentlich stark, das Bodenrelief muß hier 
sehr steil sein, Tatsächlich zeigt sich nun, daß der Kurs auf die Stelle A in 
Abb, 5 weist, dort bei sehr großem Bodengefälle die Isobathen zwischen 2400 
und 2200 m verlaufen und außerdem ist die Entfernung AÄnkerliegeplatz und 
Schiffsposition 2.9 sm == 5400 m; bei einer Wassertiefe von rund 2350 m muß bei 
genkrechtem Abfall der Trosse bis zum Meeresboden (extremer Fall} die Trossen- 
länge 7750 m betragen. Daß sie tatsächlich 7500 m war, zeigt, daß die Lage 
des Schiffes auch für die erste Zeit der Verankerung wohl richtig ermittelt 
worden ist, 
Betrachtet man den Weg des „Altair“ während seiner Verankerung in Abb. 5, 
so erkennt man, daß das Schiff yon Südwest über Süd, Ost bis Nordost um die 
„Altair“Kuppe herumgewandert ist, Der Aufliegepunkt der Trosse lag auf der 
Umwallung der Spitze des Kegels, so daß die Aussage, daß der „Altair“ auf der 
höchsten Erhebung des unterseeischen. Yulkankegels verankert war, wörtlich 
zu Recht besteht. Das Schiff selbst befand sich während der Verankerung etwa 
1 sm zuerst südwestlich, dann über Süd und Ost zuletzt nordöstlich dieser höchsten 
Erhebung von rund 1000 m Wassertiefe,
	        
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