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Full text: 68, 1940

Immler, W.: Die Kartenbeschickung der Funkpeilung in der winkeltreuen Kegelkarte, 285 
jenen. die tatsächlichen Beschickungswerte zugrunde liegen, Ördnet man nämlich 
die gegebenen Werte des wahren u aus Tabelle 1, erste Spalte, nach den Mittel- 
breiten und bildet aus den erhaltenen Zahlenreihen Mittelwerte, wobei man den 
auftretenden Breitenunterschieden verschiedene Gewichte beilegt (dem Breiten- 
unterschied 0° das Gewicht 5, dem Breiten- 
anterschied 10° das Gewicht 4, dem von 20° 
las Gewicht 3, dem von 30° das Gewicht 2, 
lem von 40° das Gewicht 1 und den übrigen 
Jas Gewicht 0), so erhält man eine Be- 
schickungstabelle der mittleren Werte u aus 
Tabelle 2, in der zum Vergleich auch die 
Werte aus Formel (3) und die auftretenden 
Unterschiede verzeichnet sind. 
Die Restbeschicekung dieser Tafel ist in 
Tabelle 13b) aufgeführt. Die Abb. 2 und 3 
zeigen eine Darstellung der Restfehler nach 
Richtung und Größe in einem perspektivischen 
Bild, und zwar die Restbeschickungen bei 
Anwendung der Formel (3) und bei Anwen- 
dung der mittleren Beschickung für einen 
Längenunterschied 10°. Es zeigt sich, daß 
der Gewinn mäßig ist und daß auch bei 
Mittelung die generellen Unterschiede nicht 
aufgehoben werden, Die Mittelungswerte 
verbessern im Durchschnitt die Zahlen auf 
höherer Breite, allerdings auf Kosten der 
Zahlen auf niederer Breite, Die Verbesse- 
rungen sind bei größeren Längenunterschie- 
den wesentlicher als bei geringeren Längen- 
unterschieden, Demnach ergibt sich keine 
Möglichkeit, um einigermaßen befriedigende 
Beschickungswerte lediglich auf Grundlage 
der Mittelbreite zwischen Sender und Emp- 
länger zu erhalten, und erfordert daher einen 
Verzicht auf eine Tafel, die lediglich mit zwei 
Eingängen zwar bequem, aber doch nicht 
vertretbar ist. 
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Fabelle 3. Beschickung des wahren Azimuts auf die 
Kexgyelverade durch den Sender nach Mittelbreite, 
3 = 
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Längenunterschied 
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65° 3.1 
60° 7.9 
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15° 7: 
10°® 6.9 
250 6.5 
»0° 6.1 
3° | 67 | 
20° | 3° 
16,6° 24,9° 
16,3 24,5 
15.9 | 23.9 
15,5 23.3 | 
5.0 22,5 
44 | 216 
13.7 20.7 
13.0 | 19,8 
12.2 | 14 
14 | 172 
10.8° 16.08 
92.90 
32,7 
0 ] 
31.2 
30.1 | 
8.9 
377 
26.3 
24.7 
| 
al 4° 
11,6°* 
10.9 
10.1 
39.1 
37.0 
36.4 
34,8 
3,1 
31,1 I 
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Immerhin möge der Vollständigkeit halber unter Anwendung der gemittelten 
Werte von u eine Tabelle 3 angefügt werden, die den Zahlwert u + gibt, also 
die Beschickung der Peilung auf einen Winkel, der im Sender am Sendermeridian 
anzubringen ist, um die Gerade durch den Leitpunkt zu erhalten, Die Zahlen- 
werte sind in Zehntelgraden angegeben, Bevorzugt sind die nahen Entfernungen,
	        
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