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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1940.
ergibt sich: va:x =Yr* -+V4:%6 und daraus X == VA das ist die Äunde-
dr Yo
14bal „du DE
rung von Ya Es ist also x = (ze < GE = — Um einen besseren Über-
blick zu erhalten, sei noch eine Tab. (3) angefügt, die aus den oben erhaltenen
Beziehungen ermittelt wurde, und die den Fehler angibt, den man begeht, wenn
dus 8
man ab einsetzt, anstatt des wirklichen =
Ada x 49
ausgedrückt in Prozenten von —_ d. h. also dann, —-
ist um die angegebene Anzahl Prozente seines Betrages
zu hoch oder zu niedrig, Der Unterschied zwischen
; Ara . . . ,
SE und A, der ja bestimmt werden sollte, ist wie man
z
aus den Größen x und !* sofort entnimmt, im allgemeinen
E
belanglos, So ändern sich z.B. die in der Tabelle für
die zyklonale Umkreisung aufgeführten Zahlen maximal
um 4% (61% anstatt 61%), im allgemeinen bleiben sie
4Da ,
aber gleich, wenn man für — (für das ja die Tabelle
| ve
aufgestellt. ist) die Zentrifugalbeschleunigung VON Ya, einsetzt, Zur Tab, 3
ist noch folgendes zu sagen: Die Pluszeichen deuten an, daß man höhere
Tabelle 3 Werte erhält, als der Wirklichkeit entspricht,
) die Minuszeichen das umgekehrte. Die Unter-
schiede für die zugehörigen Winde selbst
sind etwa. genau So groß wie die Unter-
schiede der Kräfte (in Tab. 3), wie schon
früher gezeigt wurde, und wie man auch
r= = aus den oben angegebenen Beziehungen aus-
200 km St rechnen. kann.
300 km | +19|+30 +46j-10|_— | — Aus der Tabelle kann man ent-
1000 km \+15[4+20 +33] 0|/-52 zo nehmen, daß bei der Konstruktion der
EI A — — —— —— Windes erster Nüherung im Falle
r. | 81
N [01 SL | 91-18] 17 zyklonaler Bewegung sich größere,
bei antizyklonaler Bewegung kleinere Beschleunigungen ergeben, als
in Wirklichkeit vorhanden sind,
7. Steig- und Fallgebiete und Divergenz.
Aus der letzten Betrachtung geht also hervor, daß die auftretenden Fehler
geringer sind, wenn die Krümmung der Luftbahn nieht so groß ist. Darauf ist
bei der Wahl der im folgenden behandelten Wetterlagen, soweit möglich, Rück-
sicht genommen worden, doch sind diese auch noch nach einem andern Gesichts-
punkt ausgesucht. Bekanntlich unterscheidet man nach R, Mügge zwei Wetter-
typen: Bei dem polaren Typ (Typus I} sind Regengebiet und Luftdruckfall-
gebiet gekoppelt, das sich daran anschließende Steiggebiet bringt wieder Nach-
lassen der Bewölkung, so wie man es vom reinen Westweiter gewohnt ist. Gerade
entgegengesetzt laufen die Wettervorgänge beim subtropischen Wetiertyp
(Typus Il} ab. Es wäre daher interessant und auch wichtig, mit Hilfe des
Windes erster Näherung dieses verschiedene Verhalten der Druckfall- und Steig-
gebiete dynamisch zu erklären. . |
Es standen für diese Untersuchung zur Verfügung: Die Wetterlagen vom
4. November 1938, 8 Uhr, und vom 5. November 1938, 8 Uhr, als Wetterlagen
des polaren Typs und die Wetterlagen vom 4. Juli 1937, 8 Uhr, und 27, Sep-
tember 19838, 3 Uhr, für den subtropischen Typ. Aus den Druckwerten des
EP