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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1940,
VIIL. Lettland,
Tabelle %. Die Eisverhältnisse in den lettischen Gewässern im Winter 1938/39,
a . 8 SB 2 a8 9 9 5
518%] Zä2| 4] 3 325 150 ]Je3 8b] ones
5 532 el a2 3E|5E E lisa 7 HE 3383
HE 3) 323235 HE E33 ]38 33 5 SE
& 57 BEFALL @ | M am
1l2])314 s51ef718 19 1201m 18 [1314| 15] 1617 | 8
Zahl der Tage: 1], Mit Eis ohne Behinderung der Schiffahrt.
Char KL] A) 3] 2722] 20| 6j 2 4
2. Mit Eis und erschwerter Segelschiffahrt.
[13 {141 9112{10{21|20[19| 251 16[14' < 20
3. Mit Eis und Schluß der Segelschiffahrt.
{121° 17 1 5] 9[ 8110| 9 4| 5| 3[2| 8,8
4. Mit Eis und Schluß der Segel- und Dampfschiffahrt.
Beben DD Dr 194
5, An denen Eisbrecher tätig waren,
| « | “ | . | * j * | « I | . lo | * " | * I » {|
6. An denen während der Eisperiode Eismeldungen eingegangen sind.
2207] .°uMIM' 22 | MM! 21] 36 50} 25] 40 1102 | 56
7, Erste Eismeldung am:
25, | 27. 7, ; 7. | 27.126. | 26. | 26. | 25, | 17. | 23. | 26. | 18. . 18
XI | a Izi - ESF UA| XI. ln
8. Letzte Eismeldung am:
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XII | Ti Tr IV. JEV.] IM. 1 1.
Anmerkung: Ein Punkt (’) in der Tabelle bedeutet 0 Tage.
%
Kleinere Mitteilungen.
1. Klimatographische Witterungsschilderung. Nr. 140: Chile, — Aus der
Sammlung des überseeischen meteorologischen Dienstes der Deutschen Seewarte. —
Wetterbeobachtungen auf einem Ritt von Ancud nach Pumillahue
[Nord- und Westküste von Chilo@, 42° 5, 74° W]. Beobachtungszeit:
Mitte Februar 19362).
In der Nähe von Ancud hatte ich auf einem Fundo (Landgut) mein Stand-
quartier für die verschiedenen Exkursionen, die ich unternehmen wollte, aufge-
schlagen. Nach einem heißen Tag hatte es am Abend vor meinem Ritt nach
Pumillahue den Anschein, als ob der langersehnte Regen sich einstellen wollte.
Vier Wochen lang war schon kein Regen gefallen. Für Chilo@ etwas ganz
Ungewöhnliches, Staub bedeckte die Wege, die Kartoffelernte war in Gefahr
und damit der Hauptverdienst der Landwirte Chilo@s, Am nächsten Morgen
war der Himmel mit einer dichten Wolkendecke (Steu) bedeckt. Regen war
während der Nacht nicht gefallen. Der Wind war schwach, wehte aber aus NW,
so daß schlechtes Wetter zu erwarten war. Die Lufıtemperatur war für die
frühe Morgenstunde (6%) angenehm warm für dieses Gebiet von Chilo&, Tau
war reichlich gefallen, Trotz der Gewißheit, daß im Laufe des Tages das
schlechte Wetter einsetzen würde, trat ich mit meinem Begleiter den Ritt an.
Als wir die Meeresküste im N erreichten, hingen die Wolken tief über dem
Meer. Jegliche Sicht war versperrt. In Richtung der Maullin-Mündung zogen
dichte Regenschleier, Die vorerst in einzelne Wolkenbänke aufgeteilte Wolken-
decke bildete bald ein geschlossenes Feld. Der Wind nahm an Stärke zu, Die
1) Weitere Klimatogr. Wittrgsschldrg. d, Verf. von Chile s, Ann. d, Hydr. usw, 1939, XII, 5. 565.