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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 68 (1940)

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Die ozeanographischen Verhältnisse an der Meereso berfläche im Golfstromsektor usw, 
des Treibeises deckt, 
Viel eher als an Inten- 
sitätsschwankungen 
könnte man an perio- 
dische Schwankungen 
im BSalzgehaltstrans- 
port des Labrador- 
stromes denken. Lei- 
der 1äßt sich die Salz- 
führung‘ des Labra- 
dorstromes nicht über 
das ganze Jahr hinaus 
verfolgen; wir brauch- 
ten dazu Profile, die 
über alle Monate ver- 
teilt sind und sich in 
ihrer Lage nur wenig 
unterscheiden. Außer- 
dem müssen diese Pro- 
file den Labrador- 
strom dort schneiden, 
wo wir nicht mit un- 
periodischen Störun- 
zen, wie z B. im Wir« 
beigebiet südöstlich 
ron. Neufundland, zu 
rechnen haben, Für 
die Zeit vom 30, Juni 
bi8 1. Juli, 7. bis 8, Au- 
gust und 5, bis 8. Sep- 
jember stehen uns drei 
Schnitte der „General 
Greene“. und „Mari« 
on“-Expedition zur 
Verfügung, die für 
anseren. Zweck ganz 
besonders günstig -ge- 
legen sind. Sie haben 
alle drei fast genau 
dieselbe Lage und ver- 
laufen von der Belle 
[sle-Straße  ostnord- 
dstwärts, Die Salzge- 
haltsschnitte. für die 
drei Monate sind in 
der Abb, 18 wieder- 
gegeben. In der Zeit 
rom 30. Juni bis 1,.Juli 
(1933) beträgt der 
Salzgehalt an der 
Oberfläche in 50° W 
etwa 34,80 9. wobei 
die 34.50 °/, Ischaline 
zwischen den Statio- 
hen „General Greene“ 
s wi N n 1519 und 1520 die 
? S & S Oberfläche erreicht. 
In Tiefen yon mehr als 200 m ist der Salzgehalt sogar größer als 35,00 %. Einen 
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