Die ozeanogräphischen Verhältnisse an der Meeresoberläche im Golistromsektor usw. 25
42° und 43°N, wo der Salzgehalt im Juni 1938 um 0.10%. bis etwa 0.20% 9
geringer war, ‚als es der mittleren Verteilung entsprach. Die Temperatur-
anomalien betragen hier —0.5° bis etwa —1.0%°. Starke positive Anomalien finden
wir dagegen in etwa 44° bis 45° N zwischen 30° und 33'/,° W. Der Salzgehalt
ist hier um 0.10 bis 0,20%. anı manchen Stellen sogar um mehr als 0.20 %o
höher gemessen worden, als nach dem normalen Zustand zu erwarten ist, Die
Temperaturen liegen 0.5 bis 1.0°, in 44° N 31° W sogar mehr als 1.0° über dem
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Abb, 12.
Salzgehaltsanomalien, (Abweichungen vom normalen Zustand in !/ı99 0.)
Normalen. Positive Anomalien treten auch in 43° N 35° W auf. Die Temperatur-
anomalien sind aber relativ stärker als die des Salzgehaltes. Bei letzterem betragen
sie nur bis zu 0.06% während bei der Temperatur Abweichungen bis 1.5° vor-
kommen, Ein anderes Gebiet starker positiver Anomalien finden wir am äußersten
Nordwestende unserer Profile. In etwa. 45°N und 36°W betragen die Ab-
weichungen des Salzgehaltes bis über 0.20%. die der Temperatur bis zu 1.5°
und mehr. Zwischen diesem Gebiet starker positiver Anomalien und dem in
etwa 44° bis 45°N und 30° bis 331,°W besteht eine direkte Verbindung,
Nördlich der Ankerstation in etwa 45° N treten noch schwach positive Tempe-
ratur- und Salzgehaltsanomalien auf. Im Bereich der Ankerstation selbst und
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