{0 Die ozeanographischen Verhältnisse an der Meeresoberfläche im Golfstromsektor usw.
nicht allzusehr von der Temperaturverteilung‘ abzuweichen und vor allem ver-
zleichbare Karten zu erhalten, müssen wir bestrebt sein, auch hier die Einzel-
heiten in der Verteilung nach Möglichkeit zu erfassen. Wir können den Mangel
an Einzelbeobachtungen im Juni dadurch etwas ausgleichen, daß wir, ohne einen
merklichen Fehler zu begehen, zur Konstruktion der Isohalinen neben dem
Salzgehaltsmittelwert für Juni auch die beiden Mittelwerte für Mai und Juli
mitverwenden. Dieses Verfahren ist für unser Untersuchungsgebiet ganz besonders
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© Mara
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Mittlere Salzgehaltsverteilung an der Oberfläche im Monat Juni,
günstig. Wie wir später (Kap. V}) sehen werden, ist die Jahresschwankung des
Salzgehaltes, namentlich im Bereich der Profile und östlich davon, verhältnis-
mäßig klein, Außerdem kommt uns der Umstand zustatten, daß im über-
wiegenden Teil dieses Gebietes gerade im Frühsommer ein Salzgehaltsmaximum
auftritt. Bei der Konstruktion der Isohalinen blieb aber, wenn irgend möglich,
der Junimittelwert von ausschlaggebender Bedeutung. Nur in den Fällen, wo
der Junimittelwert fehlte oder bei sehr geringer Beobachtungszahl weit von den
Mittelwerten der beiden benachbarten Monate abwich, wurde den Salzgehalts-
werten der Nachbarmonate ein größeres Gewicht beigelegt, Wir kommen so
bei kritischer Bearbeitung des Beobachtungsmaterials zu einer Salzgehalts-
verteilung, wie sie Abb, 5 darstellt. Wenn wir auch bestrebt gewesen sind,