accessibility__skip_menu__jump_to_main

fullscreen: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 45 (1917)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1917, 
Die sorgfältige Diskussion der Frage der Genauigkeit der aufgestellten 
Tabellen seitens der Verfasser ergibt, daß sie genauer sind als unsere augen- 
blickliche Beobachtungstechnik erfordert. Die Genauigkeit der in der Formel 
Ss . x x 
für E auftretenden Glieder SE und Ar ist bei gleichen Werten 4z und 4s der 
Größe des benutzten Tiefenintervalls umgekehrt proportional. E ist deshalb 
am wenigsten genau in geringen Tiefen, wo wegen der größeren und unregel- 
mäßigeren Anderung von Salzgehalt und Temperatur kleinere Tiefenintervalle 
gewählt werden müssen. Die Tabelle 6 enthält das Ergebnis der Untersuchungen 
von Hesselberg und Sverdrup hierüber: . 
Tabelle 6. 
il 
De Tiefe in) Metern a 
0—100 = 100-—2000 | 2000—10000 
Tiefenintervall 10m ; 102m ' 103m 
dE 10— 10——7 | 10 —8 
dE 10 —8 10 —8 ‘10-10 — 10-9 
dE bedeutet den möglichen Fehler von E, der durch die Beobachtungstechnik, 
dE’ den möglichen Fehler, der durch den Grad der Genauigkeit der Tabellen bedingt ist. 
Es kann also, auch wenn die jetzigen Beobachtungsfehler sich auf !/,9 ver- 
ringern, E mit den von Hesselberg und Sverdrup gegebenen Tabellen genau 
berechnet werden. Ein Vergleich der Werte für 108. ABI SA mit den ent- 
sprechenden für 10®°E zeigt, daß die ersteren völlig genau sind bzw. in der 7. 
oder 8. Stelle eine geringe Abweichung zeigen, welche durch die oben erwähnte 
Ursache erklärt ist. 
Wie stellt sich nun 10%E zu 4o, oder besser zu 10° , das von gleicher 
Größenordnung wie 10®°E ist? Ein Vergleich der Werte auf Tabelle 5 zeigt, daß 
beträchtliche Differenzen auftreten, diese aber weder konstant sind noch sich in 
regelmäßiger Weise mit der Tiefe ändern. Die Differenzen zwischen &sp und &:pı 
haben, wie oben bereits angenommen wurde (vgl. S. 97) und aus Tabelle 5 her- 
vorgeht, auf die Größe des Unterschiedes wenig Einfluß, bestimmend ist viel- 
mehr das Glied &,p und die adiabatische Temperaturzunahme, die beide mit der 
Tiefe an Einfluß gewinnen, Etwa von 300 bis 3000 m sind die Differenzen 
zwischen £-y und &;-p, besonders groß, weil die im Verhältnis zu größeren Tiefen 
beträchtlichen vertikalen Temperaturgradienten den Einfluß des mit der Tiefe 
wachsenden Ausdehnungskoeffizienten stark in Erscheinung treten lassen. Die 
adiabatische Temperaturänderung vergrößert den Unterschied zwischen 105.9 
und 10°E zunächst nur unwesentlich, bedeutender mit Einsetzen der 1000 m- 
Intervalle. — Unterhalb des Temperaturminimums aber, bei Temperaturzunahme 
mit der Tiefe, ändert die Differenz von 1058,p und 105e,p, ihr Vorzeichen, sie 
wirkt jetzt der durch adiabatische Temperaturzunahme erzeugten und dem Be- 
25 m Tiefe. 
Im = 15°,74 
Sm = 36.38 % 0 
30 m Tiefa 
108. 28 9227 —3 = —230 
dr 
108. 22€. — 806 — 38°= 768 
ds 
d£ x 
108. 5% = 0.160 + 0.002 = 0.162 
LOS E = — 280 (— 0.0592 — 0.000162) 4 768 - 0.0116 
= 13.6160 + 8.9088 = 22.5248 
108 E =— 22532 % 
r=: 15900 8 =— 36.5397. 
s=16°.48. 8 = 36.24 %290- 
dr 1.48 x 
dz = — 55 = — 0.0592 
daS 0.29 
= + = 40.0116
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.