Kleinere Mitteilungen,
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zo daß zur Erreichung des heutigen Zustandes eine Volumenzunahme der Erde
vorausgesetzt wird; vgl. Hilgenberg 6) () (6) und Keind] (7).
Bild 1 veranschaulicht die Lage des mutmaßlichen Schelfyebiets S im Nord-
polarmeer. Aus diesem Gebiete sind zur Zeit keine Meerestiefen bekannt; vgl. (1).
Ich behaupte, daß im Gebiete S n
rorzunehmende Lotungen Mee- 00m Jsodbethe 5 AS
restiefen von nur wenigen hun- una nm U EEHE
dert Metern ergeben werden,
Abb. 17 der Schrift (s), hier
als Bild 2 wiedergegeben, zeigt
kreuzschraffiert die Lage des
Gebietes S bei a vor etwa 500
Millionen Jahren zu Beginn des
Paläozoikums, bei b vor etwa
150 Millionen Jahren zu Beginn
der Jurazeit und bei 6 vor etwa
50 Millionen Jahren zu Beginn
der Tertiärzeit, Bei d ist zum
Vergleich der heutige Erdball
dargestellt. Bild 2 wird der in
Bild 1 dargestellten Lage des
Schelfes S und der Lage des
nach der Karte von Frebold (s)
durch die Isobathe von 500 m
begrenzten, mit Skandinavien
und dem russischen Festland
zusammenhängenden Schelfge-
biets, das Spitzbergen, Franz-
Joseph-Land und Nowaja-Semlja,
also das Gebiet der Barents-See, „. Bild I.
umfaßt, insofern nicht gerecht, Lage eines mufmaßlichen Schelfgebiets S im Polarmeer,
als im Jahre 1933 die von Soule (9) beschriebenen, vom Unterseeboot „Nautilus“
aus vorgenommenen Messungen der Meerestiefe nördlich von Spitzbergen von
mir noch nicht berücksichtigt werden konnten, und umgekehrt die für das
Paläozoikum von 0, Holtedahl geforderte, von Dacque (1) beschriebene alte
Landbarre zwischen dem atlantischen und dem vDazifischen Gebiete mir besser
Ta
Bild %. Aufsicht auf den Nordpol der Erde in verschiedenen Stadien ihrer
Entwicklung nach Hilgenberg (3).
(ira = heutiges Pestland, weiß = bheutiges Scheifmeer, schwarz = Tiefsee bzw. Trennspaltea.
gesichert schien, wenn das Schelfgebiet S mit dem Schelf. im Bereiche der
Barents-See fest verbunden sei, so daß dieses zusammenhängende Gebiet eine
Scherbewegung entlang die Parry-Inseln und die heutige Nordküste von Grön-
land ausgeführt haben würde, Entsprechend den Lotungen vom „Nautilus“ aus
und den weiteren Lotungen von Shirshov und Federov (11) vertrete ich nun-
mehr gemäß Bild 1 die Meinung, daß der Schelf 5 seine ursprüngliche Lage in
der Nachbarschaft der Prinz-Patrick-Insel, Borden-Insel, Ellef-Ringnes- Insel,