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Zyklonen auf ungewöhnlichen Zugbahnen.
Von Gerh. Schmidt, Leipzig,
Daß eine Störung gelegentlich gern einmal andere Bahnen einschlägt als
der prognostizierende Meteorolog vermutet hatte, ist wohl jedem -— möglicher-
weise aus eigener Praxis — hinlänglich bekannt, Die van Bebbersche Zug-
straßenklassifikation hat sich daher für die Wettervorhersage nie recht nutzbar
machen lassen. Zumeist erkennt man erst zu spät, welche der Zugstraßen die
Zyklone im betreffenden Falle einschlägt, von etwaigem Auffüllen oder Stationär-
werden ganz zu schweigen, Die Zugstraßen sind auf statistischer Grundlage ge-
wonnen und sind daher mehr wie Mittelwerte einzuschätzen, d.h, es kommt ibnen
allenfalls „klimatologische“ Bedeutung zu, Der Einzelfall aber wird in der Mehr-
zahl der Tage irgendwie Abweichungen zeigen, Die Wettervorhersage mußte
sich daher zur Bestimmung der Zugrichtung nach verläßlicheren Kriterien um-
schauen wie etwa der Höhenströmung u, ä,
Bei den beiden Fällen, die hier besprochen werden sollen (vgl. Abb. 1 u. 5),
handelt es sich um: ganz besonders extreme Ausnahmen von der gelänfigen,
letzten Endes mehr oder minder von West nach Ost gerichteten Bewegungs-
tendenz der Störungen, Es soll im folgenden betrachtet werden, welche Ursachen
sich wohl hierfür verantwortlich machen lassen: denn offenbar treffen vielfach