accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 67, 1939

18 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1939, 
rung NE 2, Von der Kordillere ist um 10b nichts mehr zu erkennen. Die Sicht 
umfaßt nur noch die benachbarten östlichen und südlichen Inseln. Die Bedeckung 
beträgt 10. Es weht N2, Den ganzen Tag über treten kaum noch Verände- 
rungen im Wetter in Erscheinung. Gegen 183 beginnen Regenfälle bei böigem 
N3, Gegen Abend steigert sich der Wind vorübergehend bis Stärke 4, um bei 
Sonnenuntergang auf etwa 2 abzusinken. Am späten Abend beginnt es aufzu- 
klaren. Am nächsten Morgen werden 0,8 mm Niederschlag gemessen. 
9, August. Die letzten Tage brachten kühles heiteres Wetter fast ohne Nieder- 
schläge, — 7b: Der größte Teil der Hochkordillerengipfel ist sichtbar. Es ist 
windstill, hell und kalt, Um 8% beträgt die Bedeckung mit Steu 4%; sie befindet 
sich im Abnehmen. Die Wolkendecke setzt scheinbar dicht über der Gipfelkette 
an. Am südlichen Himmel ist die Bewölkung besonders schwer. Ein schwacher 
W-Wind setzt ein. — 9b; trug 5.0°, tyaser AM Strande 9,6°. Es ist gerade Ebbe. — 
10h: Der Wind schläft wieder ein. Die Bewölkung hat weiter abgenommen 
auf ,, so daß der Horizont im NE und SW nun ganz frei ist, Am NW- Himmel 
ist die typische horizontalgestreifte Steu-Bedeckung entstanden. Im SE liegt eine 
schwere ungleichförmige St-Bank. Die ursprünglich schmale Horizontalspalte 
über der Kordillere im E hat sich stark verbreitert. In der Kordillere selbst 
hat sich im ganzen die Bewölkung gehoben und verringert, Die Fußregion ein- 
zeiner Massive und Täler ist freigeworden. Morgens lagen dort dicke Wolken- 
ballen. Dafür hängen jetzt an einigen Gipfeln, vor allem am nahen Vulkan Yate, 
kleine Wolkenfahnen. Der nahe der argentinischen Grenze gelegene Tres Picos, 
der morgens frei war, ist jetzt verdeckt, Im E, hinter der Kordillere, ist der 
HAimmel nach wie vor klar, — 11b: Die Bewölkungsabnahme schreitet fort, Vor 
allem wird die gestreifte Steu-Decke im NW immer stärker aufgelockert. Die 
Bedeckung beträgt noch A; t78% Es herrscht wieder völlige Windstille, — 
11%»; Die Bewölkung ist auf 4 gesunken, im NW erscheinen jetzt einzelne grobe 
Cu. Schönwetter verheißender S-Wind setzt mit Stärke 1 ein. Die Himmels- 
bedeckung beginnt wieder etwas zuzunehmen, Besonders die Steu-Streifen über 
der Kordillere werden häufiger und gewinnen an Umfang, — 12b: Fast unver- 
Ändert. Seit 8.301 scheint fast ununterbrochen die Sonne, — 13b: t 68%, Der 
anhaltende S-Wind bringt wie gewöhnlich eine Abnahme der Lufttemperatur mit 
sich. Die Bewölkungszunahme ist fortgeschritten; die Sonne ist verdeckt, Der 
Yulkan Corcovado, der südlichste von hier aus sichtbare Hochgipfel, wird jedoch 
jetzt deutlich sichtbar, — 13h; Eine neuerliche Bewölkungsverminderung hat 
eingesetzt; die Bedeckung beträgt jetzt 4, Die St-Bank im S hat sich in einzelne 
Steu-Streifen aufgelöst. Am NW-Himmel tritt wieder eine gröbere Steu-Bedeckung 
auf, Hoch im E erscheinen einige zarte Ci-Bänder, In der Gipfelhöhe (2000 bis 
2500 m), besonders am Vulkan Yate, haben sich einige St-Streifen gebildet, tw am 
Strande 10,4°. — 14%b; Im W und NW stehen große, lockere Cu, im S entfaltet 
sich eine Cist-Decke, Die Aufklarung schreitet fort. Der S-Wind gewinnt an 
Stärke. — 155; t 6.4°. — Um 16%h beträgt die Bedeckung noch 2, und die Cist- 
Decke im S ist wieder verschwunden. Der Vulkan Yate ist noch immer nicht 
ganz frei. Der S-Wind hat Stärke 4 erreicht. — 17h; t 5.0°. — 18»; Die Bedeckung 
ist auf 1 gesunken. Der Vulkan Yate ist jetzt ganz frei, an den nördlich an- 
schließenden Gipfeln hängen jedoch noch Steu-Streifen, Ein schwaches Anden- 
glühen beginnt, tw am Strande 9.4°. — 19h; t 54°. Der S-Wind ist nach Sonnen- 
antergang abgeflaut und nun fast eingeschlafen, Die Bedeckung beträgt weniger 
als 1. — 215: t6.0%° Daß die Luftiemperaturen von 19% und 21h höher liegen 
als die von 17b, hat seinen Grund im Nachlassen des S-Windes, Der Abend ist 
sternenklar und kühl. An diesem Tage fiel kein Niederschlag, 
Dr. GC. HH. Schwabe. 
3. Die Verwendung von Bergbeobachtungen beim Zeichnen von Höhen- 
wetterkarten (Absolute Topographie der 500 mb - Fläche). Unter obigem 
Titel erschien im zweiten Köppenheft der „Annalen der Hydrographie usw.“ 
1986 eine Untersuchung, der als Anhang (Tafel 2) eine Tabelle beigegeben war, 
aus der man nach den synoptisch gemeldeten Temperatur- und Druckbeobachtungen
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.