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- 164 {1
Frontalzonen und Labilisierungsfeldern der Nordseeorkane
vom 18, und 27. Oktober 1936.
[Wetterdynamik Nr. 6b]
Von P, Raethjen.
Auf 8. 18 bis S. 32 des Jahrgangs 1938 dieser Zeitschrift hat R. Scherhag
die Entstehung, Vertiefung und Bewegung der im Titel genannten beiden Orkan-
zyklonen so ausführlich und überzeugend behandelt, daß man meinen: könnte, es
sei damit alles beschrieben, was für den Wetterdienst, und insbesondere für den
Sturmwarnungsdienst von Interesse sein kann, Wenn man die Ausführungen
R. Scherhags liest, so ist man versucht, die beiden Nordseeorkane im wesent-
lichen als ein Geschenk der Frontalzone des Atlantischen Ozeans anzusehen,
Das bedeutet, daß die Nordsee selbst an den Orkanen unschuldig sei, und nur
insofern von diesen Danaergeschenken betroffen werde, als sie zufällig gerade
auf dem Wege liegt, auf welchem diese Zyklonen marschieren, Daß eine solche
Auffassung nur zum Teil richtig ist, kann man schon daran erkennen, daß beide
Orkanzyklonen gerade dann eine entscheidende Schwenkung nach Norden voll-
führen, wenn ihr Orkangebiet über der Nordsee liegt. Die erste der beiden
Orkanzyklonen hat sogar ursprünglich auf dem Atlantischen Ozean eine Be-
wegungsrichtung, durch welche die Nordsee vollständig ungeschoren geblieben
wäre, wenn nicht zwischen Island und Südnorwegen jene Wendung nach Süd-
osten eingetreten wäre, von welcher R. Scherhag mit berechtigtem Stolz erwähnt,
dien