368 Annalen der Hydrograpbie und Maritimen Meteorologie, Juli 1939.
Kalkes bestimmen will, muß man vor der Titration die Meerwasserlösung von
jen in ihr befindlichen ungelösten und schwebend gehaltenen Partikelchen, den
Suspensionen anorganischen und organischen Ursprungs (suspendierte Kalk-
partikelchen und lebendes und totes kalkenthaltendes Plankton) trennen, Dieser
Kalkgehaltswert gibt den Kalkgehalt oder die Alkalinität des Wassers schlechthin,
Wenn man dagegen die Trennung von ungelöster und gelöster Kalkgehaltsmenge
nicht ausführt, so erhält man bei der Titration den Wert, der der Gesamtmenge
der im Wasser vorhandenen Kalkmenge entspricht. Diesen Wert möchte der
Verfasser im Gegensatz zu dem der Alkalinität gleichzusetzenden Kalkgehalt
mit dem Ausdruck „Gesamtkalkgehalt“ belegen.«
Durch die gleichzeitige Anwendung der quantitativen Filtration der Wasser-
proben wor der Alkalinitätstitration und der unfiltrierten Proben sind wir in
der Lage, die Größen der einzelnen Kalkgeh altskomponenten und ihre Verhält-
nisse zueinander zu bestimmen. Aus der Differenz des Gesamtkalkgehaltes (Au)
und des Kalkgehaltes (A;), also der Titrationsalkalinität, können wir rechnerisch
den Gebalt des im Wasser ungelösten Kalkes (4 Auı=44A) ermitteln, Gerade
die Kalkgehaltsgröße AA ist im Zusammenhang mit gleichzeitig gewonnenen
Planktonergebnissen für die Unterscheidung von Wasserkörpern in horizontaler
and auch vertikaler Richtung von besonderer Bedeutung [siehe unter 1b)1.
1936: Das Jahr höchster Kontinentalität in U.S. A.
Von F, B. Groissimayr.
Dieses denkwürdige Jahr ist und wird wohl für Jahrzehnte, ja vielleicht
Jahrhunderte in der Wettergeschichte der „Staaten“ eine einmalige Erscheinung
sein und bleiben infolge seiner beispiellosen Kontinentalität; so hatte — um ein
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Extremste Monate:
% = 611 1936,
ı' = Bisher kältester Monat,
Do = t VII 1936,
b’ = Bisher wärmster Monat
1875— 1938.
Ömaha: (*F).
& a’
6.5° 7.1 (I: 1886)
b bw
86,7 85.4 (VII: 1934).
Bismarck: (°F).
a a’
11.4 —9.4 (I: 1875)
b b'
3.4 76.3 (YII: 1886).
Die Zahlen verweisen auf den Quellen« und Literaturnachweis am Schluß dieser Arbeit,