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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 67 (1939)

Errulat, F.: Das erdmagnetische Observatorium Wingst der Deutschen Seewarte. 357 
ablaufe konstante Innentemperatur zu sichern, vorgesehen sind dafür 17° C, wird 
der Variometerraum durch eine Warmwasserleitung in Kupferrohren, die in dem 
Jsoliergange untergebracht sind, vom Hauptgebäude aus beheizt, Durch eine 
elektrische Regleranlage werden Warmwasserstrom und Entlüftung selbsttätig 
aufeinander abgestimmt. Die Prüfung der thermischen Isolierung des nicht ge- 
heizten Variometerraumes gegen den Tagesgang der Außentemperatur zeigt recht 
günstige Verhältnisse, Eine mittlere Amplitude von 5.2° der Außentemperatur 
ergab in der Z-Waage nur eine Welle von 0.05° und eine Verzögerung der Phase 
um etwa 5.8 Stunden. Die Registrierinstrumente sind also gegen schnelle Tempe- 
raturänderungen von außen her auch ohne Heizung genügend gesichert. 
Etwa 50 m südlich liegt das Haus für die absoluten Messungen, welches 
als Holzbau aufgeführt ist und in seinem Hauptraume sechs Beobachtungspfeiler 
enthält (s. Abb. 3). In einem Nebenraume, der leicht auf über 30°C geheizt 
Yariatlionshaus 
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Grundriss @ 7 2 3 & 5m 
Abb. 2, 
werden kann, ist die Möglichkeit gegeben, auf Sockel 7 ohne Störung des sonstigen 
Betriebes Temperaturkoeffizienten zu bestimmen, Östlich des absoluten Hauses 
ist im Freien ein Außensockel aufgestellt, der in Verbindung mit der Nord-Mire 
in 100m und der Süd-Mire in 400 m Entfernung zu Messungen der Deklination 
bestimmt ist, 
Das Dienstgebäude (Abb. 1 Nr. 3) ist am Südeingange des Grundstückes 
gelegen. Es enthält im Erdgeschoß die Wohnung für den Hauswart, einen 
Arbeits- und einen Übernachtungsraum für den wissenschaftlichen Leiter des 
Observatoriums, ein Geschäftszimmer, in welchem zugleich die Hauptschalttafel 
untergebracht ist, und einen weiteren kleinen Arbeitsraum. Im Kellergeschoß 
befinden sich die Heizungsanlagen, Wirtschaftsräume, eine Dunkelkammer, der 
Uhrenraum, in welchem an einem allseitig freien Sockel zwei Sekundenpendel- 
üahren mit Kontakteinrichtungen aufgehängt sind, und zuletzt Gleichrichter- und 
Akkuräume, 
Ein als Laboratorium bezeichnetes kleineres Nebengebäude (Abb. 1 Nr. 4) 
soll es gestatten, instrumentelle Arbeiten vorzunehmen, ohne daß dadurch die 
Arbeiten im absoluten Hause gestört werden. Ein Gebäude mit der Wohnung 
für den ständigen Beobachter (Abb. 1 Nr, 5), mit einer Werkstatt (Nr. 6) und mit
	        
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