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Full text: 67, 1939

30 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1939, 
1912 was one, in which icebergs by the hundreds invaded the North Atlantic 
to law latitudes, he would probably have navigated his command farther south, 
and more cautiously, past the Arotie ice barrier.“ — Die ungeheure Eisberggefahr 
1912 erhellt am besten aus der Tatsache, daß 1912 südlich von Neufundland 1019, 
1924 jedoch nur 11 (!) Eisberge gesichtet wurden. 1912 brachte das Eisberg- 
maximum bereits im April mit 395 (April 1916 : 0), fiel also zeitlich mit dem 
Untergang der Titanic zusammen. Die von mir ermittelte Vorhersageformel 
ließ — zurückberechnet — ebenfalls ein schweres Eisjahr, besonders durch einen 
gehr kühlen südhemisphären Sommer (XII bis II) auf Neuseeland erwarten, 
Zusammenfassung: Es wurde der Versuch gemacht. die Eisbergiätigkeit bei 
Neufundland südlich des 48. Parallels mit Hilfe der Vortemperaturverhältnisse 
auf Grund der Korrelationsmethode, die zur Totalkorrelation R: 0.77 führten, 
angenähert vorherzubestimmen. — Eine Einfügung dieses Ergebnisses in die 
bisherigen Vorhersageformeln — deren Vereinigung und Verschmelzung zu einer 
Formel zu einem Maximum an Zuverlässigkeit naturnotwendig führen muß — 
wäre sowohl hier, wie allgemein bei ähnlichen Vorhersageergebnissen anderer 
Forscher für jedes x-beliebige Element im Interesse der Sache sehr am Platze, 
Einzig und allein diese Kombinationsmethode kann zu jenem Vorher- 
sageziel führen, das unbedingt erreicht werden muß. 
Quellen und Literatur. 
1. E, W. Bliss: „A study of rainfall in the West Iadies“, S, 71. Quarterly Journal o£ the Royal 
Meteorologieal Rociety, Vol, LVI, 1980, 
2, F. B. Groissmayr: „Eine 24 jährige Witterungsperiode und ihre ernente Bestätigung...“ Ann. 
d. Hydr. usw, März 1937, 85, 118, August 1937, 8. 370, 
3. FB. Groissmayr: „Beziehungen der Sommerwilterung im nördlichen Alpenvorland ,,,.“ August 
(933, S. 308, IL 
4. S. ad 2). 
5. „Rieder Volkszeitung“, 
5, Journal of the faculty of science; Imperial university of Tokyo, Section X, Mathematies, Astronomy, 
Physics, Chemistry, Vol, IL part 8, Tokyo, published by the university, May 20, 1938, S. 219, 
nach T, Ehiro und T, Tudikawa ,... „from this figure it seems that there is ® change 
of an approximate ‚period of 24 years sccontpanied by fluctuations of smaller periods , , . ,“ 
7. „Sexsonal forec asts of California Westher, by rge F. Me. Ewen. — (Hauptperiode: 25 Jahre 
beim Begenfall) 
„Symposium on Climatie eyclea‘“, National Academy of seiences, Washington, D.C, April 26, 1932, 
Il „Ervidences of eycles in tree riug recorda“ by A. E. Douglass, & 357, 23 Nehre-Periode 
desser ausgeprägt, als jene von 1l Jahren.) 
9, „Periodisehe Schwankungen in den Naturerscheinungen“ von W, B. Schostakowitsch in Gerlands 
Beiträge zur Geophysik, Leipzig 1931. &. 284. 
8. I. 
Über das Klima im Küstengebiet von Südchile, 
Allgemein-klimatische, bio- und anthropoklimatische Beobachtungen auf der Insel 
Calbuco und in Puerto Puyuhuapi, 
Aus der Sammlung des überseeischen meteorologischen Dienstes 
der Deutschen Seewarte, 
Von Dr. 6. H. Schwabe. ; 
(Hierzu Tafel & mit Übersichtskarte, Tafel 6 mit Abbildung 1 bis 6, Tafel 7 mit Figur 1 und 2.) 
Unter den klimatischen Elementen steht in Südchile ohne Zweifel der Nieder- 
schlag an erster Stelle, Von ihm hängt die Vegetation ab, er bestimmt in hohem 
Maße die Tätigkeit des Menschen. Für das Beobachtungsgebiet, die Insel Calbuco 
und den NW-Teil des Reloncavi-Golfes einschließlich Puerto Montt!), liegt 
die Jahresniederschlagsmenge zwischen 2000 und 2500 mm. Als Hauptursache 
für diese ungewöhnlich hohen Zahlen, die an der Kordillerenküste Westpatagoniens 
noch größere Werte erreichen, ist im wesentlichen der Einfluß nordwärts ge- 
richteter polarer Wassermassen anzusehen, Südlich von Puerto Montt erfüllen 
sie mit ihrem kalten antarktischen Wasser die verzweigten Kanalsysteme und 
Becken zwischen den Inselfluren und der Küste, Daher bringen alle wärmeren 
Luftmassen, ob sie aus dem N oder vom hohen Meere aus W _ heranströmen, auf 
3) Klimaformel nach Köppen: Cfsb (s, K, Kneoch: Klimakunde von Südamerika in Handb. d, 
Kimatologie, Bd, II, Teil 6, 5. G 257
	        
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