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Full text: 67, 1939

Kleinere Mitteilungen. 
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SSE wiegt das Schiff in ruhigen, leichten Bewegungen, 8b: t, 25.8°; t„ 26.9°; 
f 74%. Die Schönwetterwolken ziehen etwa in der Richtung NNE. Wie an 
einem schönen Sommertag die breite Niederelbe mit Segelbooten, so ist hier der 
Himmel mit Schönwettercumuli besät. Einzeln schwimmen sie in den abenteuer- 
lichsten Formen mit scharfem Unterrand anscheinend alle auf der gleichen Höhen- 
fläche, Während an den vorigen Tagen ringsum immer noch große Cu zum 
Teil mit Amboß den ganzen Tag zu sehen waren, ist heute nur im N diese 
Wolkenform tief am Horizont vertreten. Von NW bis N liegt dort auch den 
ganzen Morgen eine ausgedehnte Acu-Schicht tief am Horizont. Wir haben heute 
die Nordgrenze des NE-Passates erreicht, die auf den Monatskarten des nord- 
atlantischen Ozeans verzeichnet ist. Und in der Tat ist der Witterungscharakter 
dem der Passatgegenden bereits sehr ähnlich. Es ist zwar warm, aber nicht 
üdrückend, im Winde sogar sehr angenehm. Gegen Mittag wird die Haufenwolken- 
bewölkung spärlicher. Auf dem blaßblauen Himmel treiben nur einige ziemlich 
dünne Wölkchen. 12%; tt, 26.2°; tw 27,2°; f 74%. Golfkraut tritt in größeren 
Mengen auf, 
Um 14% sind auch die letzten Wolkenreste vom Himmel über dem Schiff 
verschwunden. Von NW bis N und von SE bis E sind tief am Horizont immer 
noch große Haufenwolken und sie begleitende Acu-Bänke zu sehen. Sonst wölbt 
sich über dem Schiff ein etwas blaßblauer, aber wolkenloser Himmel. Die Sonne 
ist von einem schwachen Schein (Hof) umgeben. 155: t, 26.2°; tw 27.2°; f£ 71%. 
Um 16% belebt sich der Himmel wieder mit vielen kleinen Schönwettercu. 
Der Wind aus $S flaut etwas (bis auf Stärke 2) ab, 
An diesem Bilde ändert sich auch nichts, als die Sonne schnell verschwindet. 
Der Sonne gegenüber ist es über dem Horizont tiefblau, darüber färbt sich der 
Himmel leuchtend rotviolett; und auf diesem Farbenuntergrund schwimmen die 
grauweißschimmernden Cu. Besonders schön wird das Bild, als der Vollmond 
aus den Wolken tritt und mit gelbem Schein selbst leuchtend gelb auf dem blauen 
Untergrund steht. Später wird der Wind noch flauer. Ein herrliches Bild von 
unbeschreiblichem Zauber bieten See und Himmel. Leuchtende Cu treiben am 
tiefblauen dunklen Himmel, der Mond leuchtet strahlend hell. Sein silbriger 
Schimmer glänzt auf dem ruhigen Meer, Dazu weht eine laue Brise. 20h: tı 26.1°; 
tw 26.9°; £ 71%: 
15. August, Mittags-Schiffsort: 14.9° N, 67.4° W (Golfstrom-Region). Der 
Himmel bietet morgens ein Aussehen wie in der Passatgegend. Einzelne Haufen- 
wolken bedecken den blauen Himmel, Nur tief im S bis SW sind einige faserige 
Ci zu sehen. Aber von S bis E zieht sich bis etwa 10° Höhe über dem Horizont 
(über den Haufenwolken) eine Acu-Schicht hin, die langsam höher rückt. Ein 
kräftiger E-Wind, Stärke 5, setzt der tiefdunkelgrünen See viel weiße Schaum- 
köpfe auf und schafft bei der ziemlich hohen Temperatur wenigstens an Deck 
erträgliche Zustände, 88h: 1, 27.6°; tw 28.2°; £ 74%. 
Die Acu-Schicht bezieht allmählich den ganzen Himmel von S über E nach 
N bis zum Zenit. Haufenwolken treiben unter dieser Decke und unter dem 
blauen Himmel im W, Um 10%h regnet es leicht aus einigen Haufenwolken 
unter der Acu-Decke, Sehr bald (5 Minuten später) lacht aber schon wieder die 
Sonne, denn die Acu-Schicht bleibt allmählich zurück und vom Zenit nach 58, 
W und N leuchtet tiefblauer Himmel, nur an wenigen Stellen unterbrochen von 
faserigen Ci. Rings am Horizont türmen sich einzelne Haufenwolken, im SW 
ziehen auch einige Acu-Bänke zwischen ihnen. Die Sicht ist sehr gut. 
Langsam treten die Ci in verschiedenen Formen und in größeren Mengen 
auf. 12b:; t, 27,8°; tw 28.4°; f 73%. Um 13% ist der blaue Himmel über uns nur 
von Cieu und hakenförmigen Ci bedeckt. Immer noch sind rings am Horizont 
bis etwa 15° Höhe viele Haufenwolken vorhanden, die zum Teil zusammen- 
gewachsen große Formen annehmen. Im N sind sie teilweise wie zerschnitten 
von strichförmigen Acu-Schichten. Wind und Sicht sind unverändert. Um 154 
ist der Himmel außer mit einigen Ci gleichmäßig mit Cu bedeckt. Dann aber 
nimmt über uns die Bewölkung ab, Einzelne Ci sind über den ganzen Himmel 
verteilt, aber im SW steigt eine ziemlich dichte Cist-Bank auf, die sich von S
	        
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