accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 67, 1939

34 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1938, 
Handelsschiffe werden durch den Hafendienst der Deutschen Seewarte und durch 
Ihre Agenturen mit leeren Pappbehältern und mit Merkblättern versehen, die 
regelmäßig gegen die gefüllten Dosen ausgetauscht werden. Die Marinefahrzeuge 
bedienen sich bei der Einsendung ebenfalls der Agenturen oder schicken direkt. 
Für sie werden die Pappdosen bei den Marinewerfien vorrätig gehalten. 
In der kurzen Zeit von 10 Monaten sind über 2000 Proben gesammelt worden. 
Es haben sich daran 25 Reedereien beteiligt: 
Atlas-Levante-Linie A.-G., Bremen, 
Deutsche Levante-Linie Hamburg A.-G., Hamburg, 
Deutsche Lufthansa A.-G., Berlin. 
Jeutsche Ostafrika-Linie, Hamburg. 
Rud, Christ, Gribel, Stettin, 
damburg— Amerika-Linie, Hamburg. 
Jamburg-Bremer-Afrika-Linie, Bremen, 
Hamburg-Südamerikanische Dampfschiffahrtegesellschaft, Hamburg. 
Aansa, Deutsche Dampfschiffahrisgesellschaft, Bremen, 
Hanseatische Reederei, Hamburg. 
A. ©, Horn, Hamburg, 
Kohlen-Import und Poseidon Schiffahrt A.-G., Königsberg/Pr. 
‚aeiß, F., Reederei G. m. b. H,, Hamburg, 
Lexzat, Scharbau & Co., Emden, 
Norddeutscher Lioyd, Bremen. 
Norddeutsche Seekabelwerke, Nordenham, 
Oldenburg-Portugiesische Dampfschiffe-Reederei, Hamburg, 
Rabien & Stadtlander, Bremen, 
Sartori & Berger, Kiel. 
Schiffahrte- u, Speditionsköntor „Elbe“, Hamburg. 
Rob. M. Sloman jr., Hamburg, . 
Stettiner Dampfsch, Ges, J. F. Braeunlich G. m. b, H., Stettin, 
Union Handels- u, Schiffahrisges. m. b. H., Bremen, 
Unterweser Reederei A.-G., Bremen, 
Woermann-Linie, Hamburg. 
Ferner haben folgende Behörden und Institute mitgearbeitet: 
Staatliche Biologische Anstalt, Helgoland, 
Deutsche Wissenschaftliche Kommission für Meeresforschung, Berlin, 
Marine-Observatorium, Wilhelmshaven, 
Seezeichen- und Lotsenamt, Wilkelmshaven, 
Hufenbauamt Pillau, 
Wasserbauamt Norden und die Forschungsstelle Norderuey. 
Wasserbauamt Borkum, 
Die Oberlischmeister in Altona, Kiel und Pillan. 
Von der Kriegsmarine sind bisher von 19 Fahrzeugen Proben eingegangen: 
Linienschiff „Schlesien“, Panzerschiff „Scheer“, Kreuzer „Leipzig“, Segelschulschiff „Horst 
Wessel‘, Ariso „Grille“‘, Vermessungsschiff „Meteor“, Fischereischutzboot: „Elbe“ und 
„Weser“, Versuchsboot „Pelikan“, Hilfeminensuchboot „Hugin‘‘, „Odin und „Volker“, 
Forpedoboot „Jaguar“, ferner „F 9“. „M: 75%, „M. 84“, „M, 85“, „M. 98“, (LM. 108% 
„MM. 126, 
Die Deutsche Seewarte dankt allen Herren, welche diese zusätzliche Belastung 
auf sich genommen und die Grundprobensammlung unterstützt haben, auch an 
dieser Stelle; sie hofft, daß die bisherigen Mitarbeiter auch weiterhin helfen und 
daß weitere dem Beispiel folgen werden. 
Die Herkunftsorte der Ankergrundproben sind über die ganze Erde verteilt, 
Verhältnismäßig dürftig ist bisher Nordamerika und vor allem Australien weg- 
gekommen, Auch das westliche Mittelmeer weist noch weniger als der Osten auf, 
aber man muß sich vor Augen halten, daß erst knapp 10 Monate gesammelt 
worden ist, 
Fast ausnahmslos sind die Proben gut bezeichnet gewesen mit Angabe des 
Hafens, Länge und Breite oder Peilung und Tiefe, Ohne zuverlässige Ortsangabe 
ist die Probe nur von geringem Wert, Für die Sammlung am günstigsten ist 
die Bezeichnung nach Länge und Breite, weil sie Sucharbeit in den Seekarten 
erspart und weil damit auch der Hafen eindeutig festgelegt ist. Sonst können 
Namen wie Viktoria, Buenaventura, San Antonio und dergleichen Zweifel über 
das Land, ja über den Erdteil entstehen lassen, wenn die Angaben des Staates 
fehlen und wenn die Route des Dampfers nicht bekannt ist. Außerdem gibt es
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.