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Volltext: 64, 1936

Schröder, G,: Weiteres vom „Grünen Strahl“, 
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Strahlenbrechung; schreibt Kellen, reicht zur Erklärumg micht aus. Es käme 
dann nach der Meinung verschiedener Gelehrter (Julius, Perntner-Exner, 
Evershed) nur eine ganz anomale Strahlenbrechung In Frage, Und das irifft 
nicht zu, denn mehrere meiner Beobachtungen sind bei nachweisbar ganz normaler 
Strahlenbrechung gemacht worden, Evershed vermutet beim Grünen Strahl eine 
vollständige Keflexion. an. höheren wärmeren Schichten, die für Licht von be- 
stimmter Wellenlänge einfreten. soll, Einfacher erschiene es aber, meint Kellen, 
die selektive (auswählende) Absorption des Wasserdampies zu berücksichtigen, 
die hauptsächlich rote und rotgelbe Strahlen aus dem Spektrum entfernt. Diese 
Auffassung‘ sei durch eine spektroskopische Untersuchung des Grünen Strahles 
von A, Danjon und G. Rougier bestätigt, wobei beobachtet werden konnte, daß 
das Spektrum der untergehenden Sonne praktisch nur rot und grün aufweist. 
Zwischen Rot und Grün wär Orange durch die „Regenbanden“ ganz unterdrückt, 
Die eigentümliche smaragdne Farbe des Grünen Strahles läßt dies sehr ein- 
jeunchtend. erscheinen.
	        
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