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| Zwei nationale hydrographische Dienste - eine Aufgabe
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Mißw.- wo wo
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Ausschnitt aus der Seekarte 163 des SHD „Mecklenburger Bucht‘
Dereits 1950 eingeführte Farbgebung mit mehrfar-
aigem Feuerkolorit erhöhte die Aussagekraft der
Seekarten, die in Qualität und Zuverlässigkeit dem
nternationalen Niveau entsprachen. Dazu trug auch
die verbesserte Drucktechnik, z.B. durch die Inbe-
triebnahme eines Druckformenherstellungsautoma-
ten im Jahr 1982 und die Installation zweier weiterer
Bogenoffsetdruckmaschinen in den Jahren 1984
und 1985 bei. Von diesem Zeitpunkt an kamen nur
ıoch vorbeschichtete Aluminiumdruckplatten zum
Einsatz, und die überholte Zinkdruckplattentechno-
ogie sowie das Plattenschleifen fielen weg. Ende
der 80er-Jahre wurden in der Druckerei etwa
1000 Druckaufträge, 220 Buchbindereiaufträge,
400 Fotoaufträge und 160 FOS-Kopie-Aufträge
jährlich realisiert. Mehr als die Hälfte der Gesam!
xapazität wurde für die Veröffentlichungen des
Seehydrographischen Dienstes genutzt.
Das Seekartenwerk umfasste Ende 1989 insgesamt
97 Seekarten, davon 67 Karten der Ostsee und
30 Karten der Nordsee. Eine Besonderheit war die
in den achtziger Jahren begonnene Herausgabe
von einheitlichen Seekarten für die Flotten des
Warschauer Vertrages in Zusammenarbeit mit der
in Halle/Saale ansässigen Militärkartographischen
Dienst, deren Entwicklung jedoch nach dem Aus-
einanderbrechen des Militärbündnisses eingestellt