Gödecke, Kır Zur Frage der Anwendung der Hergesell-Kleinschmidt-Formel usw, A471
Außer den Eichkurven von kleinen Boschapparaten mit großen Bourdon-
rohren stehen noch solche von großen. Boschapparaten mit großen Bourdon-
rohren, zur Verfügung. Aus der großen Menge von KEichkurven, die sich in
den letzten Jahren angesammelt haben, sind willkürlich zehn herausgegriffen
worden.
Genau wie in der oben beschriebenen Weise wurde die Druckkorrektion In
den Hauptisobarenflächen nach der Hergesell-Kleinschmidt-Formel be-
rechnet und mit der Korrektion verglichen, die sich aus der Druck- und der
„kalten“ Druckeichung er- . ;
gab. In Tabelle 2 Sind ..— ——— Tabl
die Differenzen d'pa— dp, Huck Äp— dp in me Hır
für große Bourdonrohre Pa A $
in großen. Boschapparaten
wiedergegeben,
Es zeigt sich auch hier;
daß die Differenz zwischen
den Korrektionen inner-
halb der Beobachtungs-
fehler liegt. Der Kompen-
sationsdruck. px schwankte
zwischen 60 und 8550 mm He,
Als mittleren Fehler der Dif-
ferenz A ps — A Pr zwischen
denKorrektionenfindet man
3 = + 0.84 mm Hg. . Daß . .
der mittlere Fehler kleiner ist gegenüber dem bei kleinen Boschapparaten, erklärt
sich einfach daraus, daß die Ablesegenauigkeit größer ist.
Was die Anwendung der Hergesell-Kleinschmidt-Formel anbelangt,
56 ist durch die „kalte“ Druckeichung bewiesen, daß sie bei Bourdon-
vrohren für aerologische Messungen unbedenklich verwendet werden
kann, solange der Kompensationsdruck px in der Nähe des Boden-
ärucks liegt oder kleiner als der Bodendruck ist, Entsprechend muß der
Innendruck der Rohre ungefähr in dem Bereich 0 « x <“ 100 mm Hg liegen,
Das bedeutet ungeheure Zeitersparnis bei der Eichung, da für die Benutzung
der Hergesell-Kleinschmidt- Tabelle 3 ;
Formel nur die Ausschläge des ABLE
Bodendrucks bei Zimmer- und bei
Stratosphärentemperatur heob-
achtet zu werden brauchen,
Eine Ungenauigkeit der Kon- 5 5: 52
stanfien b auf + 10% die einer a + Be ii ;
mittleren. Ablesegenauigkeit des = 1 Oak fi
Drucks entspricht, ist zu ver- —1] 8 —ö — |
nachlässigen, falls. der Kompen- Te 31 7. x 0
Sationsdruck richtig gewählt ist. il ul ll ee
Es muß immer wieder die . fa ame] A
; ; ) | Hay : 1510] 970 1470 | M00 | 1070| 1450 | 8600 | 1550
Forderung erhohen werden, den De | 120 | sel 170; 120 | 2] 4 105-
Kompensationsdruck bei 2er0« N PANNE
Jogischen Aufstiegen in die Nähe Zope |} 23 25| 26| 27 28 20) a0
des Gipfeldrucks zu legen, also m 1 —A—
dei Registrierballonaufstiegen pr < 100mm Hg, bei Fesselballon- und Flugzeug-
aufstiegen. px < 400 mm Hg zu wählen, Dann bleibt nämlich die Druckkorrektion
während des ganzen Aufstiegs ziemlich klein,
In Tabelle 3 sind noch für acht Bourdonrohre, deren Kompensationsdruck px
größer als der Bodendruck ist, die Differenzen 4 px — A p, zusammengestellt, Die
Rohre 29 und 30 waren in kleine, die übrigen in große Boschapparate gebaut,
Bei Rohren 23 und 24 mit Kompensationsirucken von 1510 und 970 mm Hy
fallen die Differenzen 4p.—4p,. der Korrektionen noch in die Ablesegenauigkeit,