accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 64 (1936)

a 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1936. 
ee 4 N, V N x. x EA N MC MT E {ii cl \ 
Die Größe ET Ay @ (F*) wird yon Robitzseh als „Ventilationsfaktor“ (=) 
bezeichnet und viel verwendet bei meteorologischen und biokKimatologischen 
Fragen (5), {w), (u) Robitzsch weist darauf hin, daß Sr nicht nur von der 
Windgeschwindigkeit, sondern. auch yon den serodyna- 
mischen Eigenschaften des Meßkörpers wie Form, Größe, 
Öberflächenbeschaffenheit und Anblaswinkel abhängt. Da 
bei unseren. Versuchen die zerodynamischen Größen genau 
definiert sind, bringen wir in Tabelle 6 eine Zusammen- 
stellung anserer Ventilationsfaktoren in g em—” see7 
Wir erkennen eine Abhängigkeit der Sm Von. x, jedoch 
auch von d4q (vgl. Tabelle 4), also genau enfsprechendes 
wie oben für ©. Hier wollen wir kurz darauf eingehen, 
wie diese Abhängigkeit, die in. entsprechender Form auch 
von W, Leistner (x) gefunden wurde, zu verstehen ist, 
Wir können uns nämlich nach Robitzseh {m} den Ventilationsfaktor «us drei 
nahezu unabhängigen Komponenten zusammengeseizt. denken: 
dm _ dm „am, dm 
. Fa . du 
Dabei. ist A der reine Ventilationseffekt, Aa die Komponente, die der „Eigen- 
könvektion“ des Köpers entstammt, Se der Anteil, der auf den molekularen 
Austausch. (Diffesion) unmittelbar am Körper zurückzuführen ist; Den hesitzt 
im Vergleich zu den anderen Komponenten einen kleinen Wert“. 
Die Wirkung der „Eigenkonvektion“ ist es. also, die sich hier bemerkbar 
macht, die die verwickelte Abhängigkeit von AT bzw. 4q mit sich bringt, und 
zuß die wir auch Im nächsten Abschnitt zurückkommen. müssen, der der Beirach- 
tung der Grenzschichtdicke gewidmet ist. Sn | | 
Dazu führen wir zunächst eine ganz allgemeine Betrachtung durch, Wir 
denken uns über einer Flächeneinbeit (1 cm“) der Verdunstungsplatte eine Säule 
mit vertikalen Wänden errichtet, Von der unteren Begrenzungsfläche her tritt 
Wasserdampf in die Säule, Die Höhe, bis zu der an einem bestimmten Zeit- 
punkt & der Einfluß der Wasserdampfanreicherung von. unten her reicht, heiße di 
Die gesamte in der Säule enthaltene, von der Verdunstungsfläche herstammende 
Wasserdampfmenge heiße Wi Also eilt zur Zeit th 
Wa [ed 
Ö ; 
I 
Way {oA de Ay 
Wenn wir nun das wahre vertikale Gefälle dq(y) uns durch ein lineares ersetzt 
denken, können wir nach Einführung‘ einer effektiven. Höhe 0" bzw. Dicke #* der 
beeinflußten Schicht schreiben: % 3 u 
[Adlnars 7 da0 
Wir können ö* als effektive Grenmzschichtdicke bezeichnen, Diese Definition einer 
Grenzschichtdieke entspricht genau der von Prandil in @) Teil I S. 35 für Ge 
schwindigkeitsgrenzschichtdicken. (Abb, 4). Da nur die Schicht 
zwischen y=0 uud y=ö* das aus der Platte verdunstete Wasser 
aufnimmt, muß 4* das gleiche bedeuten wie a wie aus der 
len Verdunstungsvorgang beschreibenden Formel V== Ay) dq 
hervorgeht; denn Ay definierten wir als mittleren Austauschkoetfi- 
zienten zwischen y= 0 und der Höhe, wo 4q=0 wird, also 
können wir schreiben: x _ x A6 
VOoRt 
A— +
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.