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Full text: 64, 1936

Dörffel, K. =. Lettau, H.: Der Wasserdampfübergang won einer nässen Platte usw. 349 
Tabelle 4. 
€ 
ae 
72 
108 
14.4 
178 
49-10 de 
—— = 
En 
266 , 125 
065 | 126 
0.68 | 126 
065 | 127 
0.65 1.28 
78 020 S 
0.78 | 1.49 
0.77 | 1,49 
77 | L51 
77 1.51 
| 
9 
1 
nr 
841 
3.47 
6,56 
659 
3 6 
13.25 
13,32 
| 13.36 
18.41 
Es 
En 
721 
(24 
628 
7.29 
14,35 
41.49 
11.47 
11.50 
1).34 
© 
WW 
6.70 
6.70 
8,78 
6,78 
6.78 
10.91 
10.92 
10.92 
10.94 
10.04 
adE 
T a 
Si 
642 044 
0.45 | 0.50 
50 | 055 ı 
051 0.56 
052 0.60 
Feuchtigkeit ist ebenfalls angedeutet, Im Mittel beträgt dE= 0.5 mm; 
Robitzsch (7) fand für die zur Umhüllung des feuchten Thermometers gebräuch- 
lichen. Gewebe Beträge ähnlicher Größe nur bei Wollpopelin (dE = 0.18 bis 
0.23 mm). Die Dampfdruckerniedrigung über Fließpapier ist eine Folge der 
Kapillarkraft; die Windabhängigkeit der relativen Feuchtigkeit über nassem 
Fließpapier wurde bereits früher untersucht (6), Es wäre auch sehr wichtig, die 
Dampfspannungsverhältnisse über porösem Ton bzw, Porzellan zu kennen, weil 
einige Verdunstungsgeräte aus solchem Material bestehen; Untersuchungen darüber 
stehen noch aus. 
C. Abgeleitete Ergebnisse. 
Wasserdampf- und Wärmeübergangsprobleme sind in bioklimatischer Hin- 
sicht von außerördentlichem Wert, Wir verweisen dabei auf die umfassende 
Arbeit von Büttner (%), in der eine große Anzahl von vorliegenden Schriften 
berücksichtigt ist, Büttner arbeitet vielfach mit einem sogenannten Wärme: 
übergangsfaktor «©, der nach unserer Bezeichnung definiert ist durch die Beziehung: 
Sa= aAT 
oder 
= Ag 
Um einen Vergleich zu erleichtern, drücken wir ausnahmsweise & nicht in sec-, 
sondern in min-KEinheiten aus, Unsere Werte für & seien hier angeführt, da 
Büttner auf die geringe Anzahl von Tahelle ® 
@-Bestimmungen für begrenzte Platten a 
hinweist. (Tabelle 5.) Es ergibt sich « 
als sehr stark vom Überströmungsweg 
(oder von der Reynoldsschen Zahl) ab- 
hängig, wobei noch ein gewisser Einfluß 
der Temperaturdifferenz AT unverkenn- 
bar bleibt, Hierauf gehen wir weiter 
anten ein. Um einen zahlenmäßigen. Ver- 
gleich mit den vorliegenden @-Bestim- 
mungen zu ermöglichen, leiten wir ähnlich wie für die Verdunstung auch hier 
ein empirisches Gesetz unter Benutzung‘ der Methode der kleinsten Quadrate ab 
und erhalten: 
6004. 022VaT 
Der empirische Ansatz mit /)AT bedarf noch eingehender Bestätigung. Für 
größere Überströmungswege (bzw. große Reynoldssche Zahlen), wie sie in der 
Natur (Erdboden) stets anzusetzen sind, gilt in guter Übereinstimmung mit 
Büttners Messungen für Windstärken. bei 2! m/see 
az 0.004, 
Büttner findet 0.022. Bei Übertragung und, Anwendung auf physiologische 
Probleme sind infolge kleinerer Überströmungswege bei organischen Unter- 
suchungsobjekten. wesentlich höhere Werte zu. erwarten, ein Umstand, der in der 
Bioklimatologie höchste Beachtung verdient; unter gleichen äußeren klimatischen 
Bedingungen erscheint der mittlere Wärme- bzw. Feuchtigkeitsentzug bei kleinen 
Objekten wesentlich erhöht gegenüber größeren,
	        
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