gu
Annalen, der Hydrographie und. Maritimen Meteorologie, August 1936,
Tabelle 2.
Die im Mittel vorhandene Korngrößenverteilung in der Oberächenbedeckung der Großrücken.
Forflaufende Summen
Kappe | Hang | Fuß
9 | u
17! 209 | 218
7.01 | 789 | 255
18.43 2135 | Dad
33.45 | 40,31 | 4935
W538 78.08 8285
734 | 8681 Br
77,27 | 9082 | 0555
80.76 | 93,29 9720
100.01_| 100.00 | 109.00 |
Kormmgrößenanteile
Kappe | Hang | Fuß
zum e % LE
4 2 | 8 4
«012 157 | 200) 218
012 * 5447 880° 37
025 1492 | 18.06 2490
0.30 3198 | 3777 38,50
054 | 690 |_ 828 602
076] 4% [AB 268
120 | 840 247 166
200 | 1925 | WAL ' 280
(Kappe : Hang z Fuß = 1: 1.15+1.32), Während also das Material mit einem
Korndurchmesser von 0.75 mm und kleiner nur in geringem Maße vom Fuß
nach der Kappe der Großrücken prozentual abnimmt, ist das grobe Material
oben auf dem Rücken außerordentlich stark angereichert, Dieses Untersuchungs-
ergebnis läßt klar erkennen, daß die Großrücken mit Schillbedeckung
Gebilde sind, die durch das strömende Wasser aufgebaut werden
(Strömungsrücken), wobei eine Aussonderung des groben Materials
auf der Kappe der Rücken dadurch entsteht, daß der Rücken bei
seinem Höherwachsen allmählich in Wasserschichten mit größeren
Stromgeschwindigkeiten gelangt, so daß dann nur noch der gröbere,
schwerer bewegliche Anteil des Wandermaterials sich ablagern kann,
die leichter beweglichen Bestandteile dagegen weitergeführt werden
(vgl. auch. Verf, 1929). Hieraus folgt ferner, daß die Höhe, die ein solcher
Großrücken erreichen kann, begrenzt ist, Sie ist abhängig von dem
Widerstand, den das probe Material dem strömenden Wasser entgegensetzt, und
von der Größe der Stromgeschwindigkeit, die durch den aufwachsenden Groß-
rücken nöch Örtlich verstärkt wird. Diese Verstärkung des Stromes über einem
Großrücken ist bei ruhigem Wetter deutlich auf der Wasseroberfläche zu erkennen.
2. Das die Rücken Unterscheidende,
Nachdem nunmehr die Gesetzmäßigkeit der Öberflächenbedeckung, wie sie
bei allen untersuchten Großrücken auftritt, beschrieben worden ist, sollen jetzt
lie Unterschiede betrachtet werden, die die einzelnen Großrücken unterein-
ander aufweisen, Es würde zu weit führen, von sämtlichen untersuchten. Groß-
rücken. die Ergebnisse der Siebanalysen hier anzuführen. Auch sind die Tabellen
wegen. Ihrer Unübersichtlichkeit für die folgenden Vergleichsbetrachtungen nicht
auf geeignet, Brauchbare und übersichtliche Vergleichswerte erhält man, wenn
für jede Bodenprobe der Körnigkeitswert k ermittelt. wird, indem man von
den prozentualen Korngrößenanteilen fortlaufende Summen bildet (Tab. 2, Spalten
9 bis 11), diese Werte als Ordinaten über den zugehörigen Korndurchmessern,
die die Abszissenachse bilden, aufträgt (Abb. 3) und dann die Flächen @ durch
die Flächen B teilt (k==a:b), Je tiefer eine Summenlinie liegt, um so grob-
körniger ist die betreffende Bodenprobe in Ihrer Gesamtzusammensetzung und
um so größer ist dann auch ihr Körnigkeitswert,
Als Beispiel, das diese Zusammenhänge gut erkennen läßt, sind die Summen-
inien. der prozentualen. Korngrößenanteile von den aus den 7 Rücken gemittelten
Bodenproben von der Kappe, dem Hang und dem Fuß und die dazugehörigen
k- Werte in Abb. 3 wiedergegeben,