accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 64 (1936)

416

Annalen der Hydrographie und Maritimen. Meteorologie, Juli 1936,

Tabelle 2. Rechtdrehzeiten des Windes (Westhälfte) in Hamburg 1924—28,
Jan, | Febr.| März | April‘ Mai | Juni | zwi | Aug. | Sept. | Okt, | Nov: | Dex. |Win-/Som-]. 5

En

Uhr
A 1
2 | 3 |
35] 3
% 3
5 3
Al — 1
3 — 2
1 — |
il 2
13 Uhr
15 S
16
7

£

3 12
21 2
1 [2
3 | 14
1Ö
“

ir
9
7
&
8
4

PS

5
1
5

»

4%
a

2

|

47
21
19
18
18
DR

|

1

5 |
2

]
1
2
5

D
11
6
7
ig

LE
1
3
ä
ıQ

a
22

5

2

>

ı

3

x

j

{5

i2

+4
26
27
21
a1

30
67
40
39
25

x
2
5

|

2 ,
X 2

5

A
2

3

br
=

|

vv

»
;B Uhr & 22 46
9 A = 8 2 > A Ay BT = & - „] a1 | 5 | 26
20 4| 1 3 8 =— | 3|21—| 2) 2-12 JE
nal cl 12 = | 13) 1 1— 13] 8 561m
3} 3 s 2 | C L . ; ; : ; I} 10 | 22
3 li hal al dal 21a) alle 7 BB
Falle | 44 | 42 | 41%] 53 | 49*| 66 | 62 | 50*| 53 | 49 | 29*| 41 |246 |833 (ö79
" "Das Ergebnis der Auszählung zeigt die Tabelie 2. Man sieht in der unteren Spalte, daß der«
artige Drehungen ihr Hauptwaximum im Juni, ihr Hauptmisimum im November aufweisen; Winter
(Oktober=—März) amd Sommer (April—September) haben sie etwa im Verhältnis 3:4; im Durchschnitt
innerhalb der 5 Jahre ereignet sich etwa in 8.2 Tagen eine solche Rechtdrehung, Aus dieser Häufigreit
 erhellt schon, da die Ostwindperioden von vornherein ausgeschaltet wurden, daß gewiß nicht alle
Rechtdrehungen mit Fronten identisch sind.
In 12stündigem Abstande von ihm liegt das nach Mitternacht eintretende
sekundäre Maximum, zwischen 19 und 20% das stärker ausgeprägte Abendmaximum.
 Das erste scheint irgendwie mit der Erscheinung der nächtlichen
Temperaturanstiege (siehe A, Huber a. a. O0.) in Verbindung zu stehen. Die um
39% und zwischen 7 und Sk angedeuteten Maxima sind mit den Tagesperioden
meteorologischer Elemente schwer in Verbindung zu bringen.
Sind. diese Singularitäten nun zeitfest, d. h. sind die Winddrehzeiten und
„Frontenstunden“ an verschiedenen Orten ortszeitlich die gleichen? Ein diesbezüglicher
 Vergleich mit den von Seilkopf auf ganz andere Weise ermittelten
Winddrehzeiten (s. Tabelle 1) erscheint nicht angängig. Der in Abb. 1 gegebene
Vergleich zwischen Hamburger Rechtdrehzeiten
 des Windes (Jahr) und Potsdamer
 Durchgang von Troglinien (Jahr)
deutet aber eine Parallelität der meisten
Singularitäten im Sinne der Zeitfestigkeit
 an.
Da sich die Fronten zwar neubilden
oder auflösen können, öfters jedoch beschleunigen
 oder verzögern, sollte man
anderseits nach den „Frontenstunden“ erwarten,
 daß es auch bevorzugte „Frontenlagen“
 gibt,
Die Übereinanderzeichnung der Fronten
 von vier Monaten (August— November
1929) des 8W-Termins (M.E. Z.) zeigte in der Tat, daß gewisse Gegenden zu
diesem Termin von den. Fronten bevorzugt erscheinen, Die Abb, 2 gibt solche
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.