Kleinere Mitteilungen,
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kennen, Au Backbord ist die Grenze noch nicht soweit yorgerückt. In gewaltigen
Schwaden, die in der Sonne weiß wie Waschhauswolken. leuchten, wird die Wolken-
decke vor dem Winde hergetrieben, Acu eastellatus und floccus ziehen In. Bänuken
am blauen. Firmament. Über ihnen sind noch einige CI zu sehen, und fern am
Horizont eine neus, graue Decke, 16 fr 21,7% ty 210° f 91%. Der Wind
kommt nur noch mit Stärke 4 aus SWzS, er dreht also langsam,
Um 17% ist im WNW eine schwere, dunkle Wolkenbank aufgezogen, die sich
von. SW bis NNW erstreckt und schnell näher kommant. Unter der schwarzen
Decke erkennt män eine Walzenfront und unter dieser grau, fast hellorat
schimmernden. Front einen hellen. Regenstreifen, Bemerkenswert ist die pastell-
artige Weichheit der Töne und die Ebenmäßigkeit der Linien, mit denen die
Walzen. — es sind jetzt deren mehrere zu sehen — sowohl gegen die dunkle
Wolkenwänd, als auch gegeneinander kulissenartig abgegrenzt sind, Es gleicht
einer wundervoll schattierten Schwarzweißzeichnung, wie die Walzen scheinbar
röreinandergelagert auf dem dunklen Hintergrunde stehen, Die herankommende
Walze ist in vier einzelne Walzen so geteilt, daß die Teile neben und ein wenig
hintereinander liegen, Über uns wird es gleichmäßig gran, Als die Böenwalze
ans erreicht hat, springt plötzlich der Wind auf NW, pfeift mit Stärke 6 und
peitschr die Wellen. Um 17% setzt der Regen ein. Der Wind dreht über NNW
weiter bis NzW und kommt um 17% in Böen mit Windstärke 7 aus N. Die Sea,
die vorher nur wenig Schaumköpfe hatte, wird beim Einsetzen der Bö kraus,
erhält kleine Schaumköpfe, und in kurzer Zeit rollt eine grobe See mit großen
Schaumköpfen. aus der neuen Windrichtung, Der Schaum legt sich in Streifen
parallel zur Windrichtung, Mit dem Einsetzen der Bö ist es ein wenig kühler
geworden (17@b: €, 19.4°), Um 17% zeigen sich. lichtere Stellen in der grauen
Wolkendecke, Der Regen hört auf, und niedrige, graue Wolkenfetzen jagen. unter
der Wolkendecke dahin. Zuweilen sieht man die schmale Mondsichel durch«
schimmern. — Es ist dunkel. Der Wind bleibt N 4 bis 5, und zuweilen. regnet
85 nach wieder kräftig, 20: n 117°, tw 20,7°; £ 86%. Der Himmel. ist mit Nb
vollkommen bedeckt. Seit 16% sind etwa 2 mm Regen gefallen. In der Nacht
— wir haben Inzwischen die Datumsgrenze passiert — hat der Wind weiter
gedreht und weht am 9, Januar frühmorgens aus NE mit Stärke 4. Der er-
yachende Tag begrüßt uns wie ein schöner, frischer Frühlingsmorgen, 8iz Schiffs-
ers DEP N, WS EN 5 167% fr 19,7%; £ 59%. Schönwetter-Cu bedecken 4...
des Himmels, Das Schiff schlingert in einer mäßig‘ hoben, mittellangen NW-
Dünung, Nach 11% nimmt eine Acu-Schicht mehr als die Hälfte des Himmels
oi8 auf den S-Horizont ein und zieht nach NE. Um 14% erkennt man im Zenit
unter dieser Schicht, aber noch über den Schönwetter-Cu, die nach W ziehen,
eine Folge weißer, paralleler Rippchen, die, nordsüdlich ausgerichtet, hinterein-
ander schnell nach NE wandern, Kine dicke, weiße Grenze bildet die Vorder-
front jeder einzelnen Rippe. Nach hinten bis zur nächsten Rippe sind die Ripp-
chen immer schwächer ausgebildet, Diese Wölkehen sind so durchsichtig, daß
man die Acu-Schicht durch ihre dichtesten Stellen hindurchsicht, und sie ziehen
30 schnell, daß man mit dem Sextanten kaum folgen kann, Der Zwischenraun
zwischen den einzelnen Rippchen ist zuweilen völlig ausgefüllt von. einem flockigen,
durchsichtigen Schleier. Die Vorderfronten der Rippen sind 80 scharf abgesetzt,
daß man die Ränder für Walzen halten konnte. Bisweilen erscheinen. diese
Gebilde so flockig, daß der Eindruck erweckt wird, als ob dort oben ein. großes
Schneegestöher herrsche, In der Perspektive sehen diese Wölkchen später wie
haardünne Striche auf der Acu-Bank aus, — 16% ty 17,3°% 6, 20.1°; 162%, Der
mäßige Wind dreht im Laufe des Tages langsam über ENE nach ESE. Schön,
wie es am ganzen. Tag gewesen, bleibt auch der Abend, Um 20% bedeckt den
Himmel eine geschlossene Steu-Decke, t 174% tw 19,6% £ 49%,
10, Januar. Schiffsort: 297° N, 174.5° BR. 88h: ty 177% Er 18,29: £ 8%,
Mörgens herrscht richtiges Schmuddelweiter, Es regnet, und. der Wind, auf
Stärke 6 aufgefrischt, kommt aus SSE. Das subjektive Empfinden ist „naß“
Die See ist grob, Um 12% regnet es noch mäßig, es weht ein warmer Wind, and
der Himmel ist völlig bedeckt. 4 17.4°, ty 186° £ 89%, Der Wind dreht auf