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Full text: 64, 1936

Schulz, B.: Die hydroögraphische Lage im Kattegat im August 1931. 
Horizontale Temperatur-, Salzgehalts- und Dichtedilferenzen zwischen P9 und P 12 
(P 9 minus P 12). 
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— 1 6 — 14° + A5%9 | + MM Yo 4,5 +4,26 
—h 1) =— 13 + DA A744 ) BE 
10 — 17 | =—15 + 12 4 80 4 59 | +64 
15 45 ‚ =—04 | +2U +16 AOL 2, 433 
20 3,8 | +02 4 14 N | + 18 | +03 
30 — 42 | FO — 05 | +61 + 03 A 0.0 
Das Bankwasser (32 bis 34 °/,o} reichte am 19. VIIT. bis etwa. 15 m Tiefe hinauf 
und damit rund 7 m höher als 11, Wochen vorher. Nordseewasser (über 34%.) 
wurde beide Male nur auf der Östlıchsten über der tiefen Rinne gelegenen Station 
von. etwa 45 m Tiefe ab festgestellt; in gleichen Tiefen war hier der Salzgehalt 
fast unverändert geblieben, die Temperatur aber etwas niedriger geworden. Aus 
den T-S-Diagrammen (vgl. Fig. 16 auf Tafel 42) geht hervor, daß am 8, VIL 
das Wasser der westlichsten Station (P 9} in allen Schichten gänzlich verschieden 
von dem an den übrigen Beobachtungspunkten war, Die drei Östlicheren Stationen 
wiesen in der oberen 10 m-Schicht einheitliches Wasser auf, ebenso war auch 
unterhalb 30 m Tiefe das Wasser als einheitliches Mischwasser von etwa 34.6 °%/0, 
8.1° und 38%/, og 141/,° aufzufassen, Am 19, VIIL bestanden innerhalb der oberen 
10 m-Schicht große Gegensätze und auch in den Heferen Schichten herrschte weit 
geringere Einheitlichkeit als zur Zeit der ersten Beobachtung, Als wesentlich 
hebt sich heraus, daß im Westen wärmeres und etwas salzreicheres, im übrigen 
aber kälteres und etwas salzärmeres Wasser eingedrungen ist, Wie wechselnd 
und kompliziert die Wasserbewegungen auf diesem Schnitt am 19. VINL tatsäch- 
lich waren, geht aus den gleichzeitig ausgeführten Strommessungen hervor, welche 
H. Thorade eingehend behandelt hat, 
2, Querschnitt durch das mittlere Kattegat (vgl. Fig. 4 und 5 auf Tafel 40). 
Bet der Ausreise wurde der Baltische Strom auf der Östlichsten Station (H 14) 
noch eben erfaßt (S = 12.2%), auf der Rückreise war dies nicht der Fall, bei 
H 14 wurde der hohe Öberflächensalzgehalt von 18.0%., angetroffen. Der höchste 
Salzgehalt im Oberflächenwasser wurde beide Male nicht im Westen, sondern in 
der Mitte festgestellt (bei H 12 19.1 bzw. H11 18.1°% 54 Die Sprungschicht lag 
zwischen 15 und 20 m Tiefe; Temperatur und Salzgehalt des Boden wassers wiesen 
beide auf den Stationen H 10 bis H 13 bei der Rückreise höhere Werte auf als 
bei der Ausreise, bei H14 waren die Änderungen nur unwesentlich, 
3. Querschnitt durch das südliche Kattegat (vgl. Fig. 6 und 7 auf Tafel 40). 
Der vor dem Nordausgange des Sundes und in geringer Entfernung von der 
Nordküste von Seeland liegende Schnitt liegt beide Male mit seiner Östlichsten 
Station im Baltischen Strom; der Salzgehalt ist bei J5 9.9 bzw. 13,2% Am 
7. VHL nahm der Salzgehalt westwärts bei Station J 3 zunächst zu bis auf 16.1 °/g 
und dann mit Ännäherung an den Großen Belt wieder ab bis auf 183.6% 0 Am 
19./20, VIIL erfolgte dagegen westwärts eine ununterbrochene Zunahme bis auf 
6.35% Die Mächtigkeit der Unterschicht war bei dem Wiederholungsschnitt 
größer als vorher; befand sich die 32° ,-Isohaline am 7. VIIL meist in 22 m, SO 
am 19/20. YIIT, in 18 m Tiefe. Außerdem war das bodennahe Wasser salzreicher 
und sauerstoffärmer geworden, 
4. Querschnitt durch das westliche Arkona-Becken (vgl, Fig, 8 und 9 auf Tafel 41), 
Zwischen Rügen (westlich Kap Arkona) und Schonen (Trelleborg) wurde 
ein Schnitt mit vier Stationen!) ausgeführt, er führt in seinem südlichen und 
X) Die vier Stationen XI bis N 4 {nach der Bezeichnung in der Tabolle], ihre Positionen fallen 
zusammen mit denen der früheren deutschen Terminstationen D 6 bis D9, In den Schnitten Fig, 5 md 9 
auf Tafel 41 sind die letzteren Bezeichnungen gewählt, Es ist identisch N 1 mit D9, N2 mit DS, 
N3 mit D7, N4 mit D&
	        
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