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Full text: 64, 1936

120 ‚Annalen. der Hydrographie und. Maritimerns Meteorologie, März 1936. 
Es wird düster, und Regen scheint Im Anzuge zu sein, Im W hat sich. das 
Wolkenbild. nicht wesentlich geändert. 
130: Die im N heraufziehende Wolkenwand hat sich mit der über uns befind- 
lichen Wolkenschicht vereinigt. Der Lukwäangule steckt bis 1700 m. herab in 
Wolken, Die Decke über uns beginnt sich allmählich zu lösen, indem sie sich 
gleichzeitig mehr nach W und S verbreitert, Windstärke 2, Später fallen. ver- 
einzelt Regentropfen. 
J4*; Im NE steigen die Wolken am Gebirge höher, während sie im SE noch 
in diehten. grauen Massen herabhängen. Uber uns Lücken mit Himmelsblau, 
Es formen sich massige Haufenwolken, Die Mkatasteppe ist verschleiert. Weit 
im W ein aus einer Wolke herabreichendes Regenband, Im S ebenfalls Haufen- 
wolken, Die Fernsicht ist unklar, sie reicht bis etwa 60km. Wind S4, 
15b% Die Wolkendecke zerreißt mehr und mehr, Die Sonne scheint unter- 
brochen mit Kängerer Dauer, Es werden zwei Wolkenschichten über uns durch 
die Lücken erkennbar. Die höchsten Wolken erscheinen als regungslose Acu 
sast, doch lassen sie bei genauer Prüfung einen Zug von E nach W erkennen, 
Die untere Schicht, die nach dem Lukwangule zu urteilen in einer Höhe von 
etwa. 2200 m liegen mag, zieht langsam von S nach N. Die Temperatur hat mit 
27% das Maximum des Tages erreicht, Bereits um 13° ist das Bergmassiyr des 
Lukwangule wieder völlig in Wolken gehüllt, die sich von E her über den Berg 
herrordrängen. und. an. dem Westhang sich bis auf etwa 1900 m herabsenken, 
Im S bewegen sich dunkle Haufenwolken langsam von E nach W. Über uns 
formen sich die gelösten. Haufenwolken wieder zu einer geschlossenen Wolken- 
bank, die sich sowohl nach N als auch nach W weit über Kibuku hinaus vor- 
schiebt. Hinter dem nördlichen Höhenzug werden weiße Köpfe von geballten 
Wolken sichtbar. Der Wind spielt von. SE über S bis SW in. Stärke 3. 
1611 Die Some ist längst wieder hinter einer mächtigen grauen Wolken- 
sehicht im W verschwunden. Diese Wolkenmasse dehnt sich mehr und mehr 
asch W und. SW aus, während über uns das Gewölk zu zerreißen beginnt, und 
blaue Himmelsflecke sichtbar werden. Die Auflösung schreitet rasch fort auch 
im N und S, während den Lukwangule selbst dichte Ballenwolken einhüllen, 
Langsamer Wolkenzug von E xach. W, Himmelsbedeckung 5. Temperatur 23° 
Um 16% hat sich die massige Wolke im W so weit westlich verschoben, daß 
die Sonne über ihren Östrand. wieder heryortreten kann. 
175% Das Lukwangulemassir ist von S über E und NE mit einer dunklen 
Regenwolke überzogen, die bis auf 1900 m herabreicht. Im N ballen sich hinter 
den Bergen. Haufenwolken zusammen, Nach S bricht das Gewölk geradlinig von 
E nach W ab, vermutlich über dem in Luftlinie 30 km entfernten Mgetatal. Jenseits 
dieser Linie zeigen sich bald mehr bald weniger zusammengeschobene Wolken- 
ballen. Es herrscht nahezu Windstille, Die Wolken ziehen sehr langsam. von X 
nach W. Im SW hat sich die Wolkenmasse vergrößert, Man hat den Eindruck, 
als ob es hinter dem Gebirge weit draußen in der Steppe regne, Auch im W 
erblickt man örtlich getrennte Regenstreifen, Im NW ist es hell, und die 
Kilossaberge sind, wenn auch undeutlich, sichtbar. 
18%: Die Regenwolke im SW befindet sich In Auflösung. Im NE lagert sich 
eine dichte Wolkenkappe auf das Gebirge, die sich in Fetzen in die oberen 
Täler bis auf 1700 m herabsenkt, Ein langer Nebelstreifen zieht sich von S 
nach N am Lukwangule hin und steigt aufwärts, um sich mit diesem Wolken- 
gebilde zu vereinigen, Über uns liegt eine ganz langsam nach W ziehende 
Woöolkendecke, die sich nach. S verdichtet, 
19% In südlicher Richtung klart es bei S-Wind 3 auf. Die Wolkenmasse im 
NE überzieht. nunmehr auch. den nördlichen Himmel, Hinter den die Fernsicht 
hindernden Bergen. Im, N sind vermutlich. Regen niedergegangen. Im NW über 
Jer Mkatasteppe, über uns sowie im SE, S und W lösen die Wolken sich auf, 
Zersireut werden einige Sterne sichtbar. Im W lHKegen. noch einzelne dunkle 
Haufenwolken, durch die der erheilte Abendhimmel. in schmalen Streifen und 
Flecken hindurchleuchtet. — 24% 1 Über uns fast wolkenlose, glänzende Sternen- 
pracht. Grass, Geh, Beg,-Rat LRı
	        
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