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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 64 (1936)

Johansson, O0. V.; Die Temperaturverhältnisse Spitzbergens (Svalbard). 87 
16.7°, d.h. um 28%, kleiner. Die. Amplitude des mittleren jährlichen Ganges in 
den zwei Jahrzehnten weist indes geringere Unterschiede auf: 266° bzw. 28.9°. 
Sehr deutlich scheint auch der Einfluß der Sonnenfleckenperiode hervor- 
zutreten. In den ausgeglichenen Jahresmitteln treten Maxima. bei den Sonnen- 
fleckenminima 1913 und 1923 auf, umgekehrt Temperaturminima zur Zeit der 
Sonnenfleckenmaxima 1917 und 1928, Auch die einzelnen Jahreszeiten weisen 
Extreme ungefähr zu denselben Zeitpunkten auf. Bildet man 3jährige Mittel 
für die Jahre der Fleckenextreme und vergleicht man die Extremjahre 1917 und 
1923 mit den umliegenden 50, so erhält man als Amplitude dieser Schwankung 
die Werte der folgenden Nebentabelle 5a: 
Nebentabelle 5a, . 
Dar am {av [vl vn ym | x | x | x | 315 | Jahr 
13 Es 47 
| 93 — 17 75 
Mitt, ua seen 
« QU8E. 4.0. 
1923— 18.4400 
1928— 17.400 
0.6 
3839| 
8.7 
49 
1.8 
0.1 
0.7 
21.5 
1.2 
34 
47 
‘3835| 
831 
0.71 41] 42 | 54|28| 07 
10.21 40] 40 | 5.2 | 2:3 | 03 
58 61| 44| 380 26| 14 
UL el 28 17 27] 10 
9.0, 10.9 19. 05 | 08 1-06 
54 
186 
1. 
239 | 5.11 
a8 | 
57 
16 
12 
28 
0.6 
16 15 32 4 8,2 
| 15|21, 32| 88| 61 
16 24| 39 | 36 32 
1a! 12 07125 45 
3.4 
3.4 
40 
28 
Die. Amplitude beträgt also im Jahresmittel 3.4°, im Winter etwa 6°, im 
Sommer nur 1°. Dies dürfte wahrscheinlich die größte mit den Sonnen- 
flecken. zusammenhängende Temperaturschwankung sein, die bisher 
gefunden wurde, Vergleicht man diese Amplitude mit der mittleren Abweichung 
der Monatsmittel, so findet man, daß jene um ungefähr 30°, zu. allen. Zeiten des 
Jahres größer ist. . 
Um den Einfluß der Sonnenflecken festzustellen, sei in Nebentabelle 5b für 
die Jahre 1919—31 die interannuale Änderung der ausgeglichenen Relativzahlen 
(Ar) und der Temperatur (4t) verglichen, Für 1923—31 sind ähnliche Vergleiche 
auch für die Bäreninsel angeführt. 
Nebentabelle 5b. 
1919 -20 -21 -23 28 -24 -25 -26 -27 -28 -290 -30 -31 Mittel 
Green Harbour 
Afaısss.74 4, 20.83 -15.5|-11.0| -4,2| 10.2| 212 | 17,8| 9.0| 20|-11.0/-19.5/-115 
10Ät.,....f 9.7) 33| 54| 58|-25|-67| 83 -40|-15| 8.0 128 821 
-100t:4r.| 48 21 49/(39)| 24| 32| 47| 44) 7.5| 22 6.0 771 45 
Räreninsel 
10A% wruuuk — | | — 1-45|-26|-671 -15| 15| 3.0) 8.2 A 
A100 At Ar 1 — | — | — | 15| 121 38) 17[-7.51 27 45 44] 2.8 
Obwohl die Quotienten noch einige Unregelmäßigkeiten aufweisen, müssen die- 
selben doch als sehr konstant bezeichnet werden.‘ Der mittlere Wert At: 4r = 0.045 
ist unten verwendet. Er scheint in den ersten 6 Jahren niedriger (0.036) als in 
den späteren (0.055) auszufallen, Für die Bäreninsel ist dieser Quotient um etwa 
40%, kleiner; er beträgt 0.028, 
In Nebentabelle 5a ist unten auch der Unterschied zwischen den beiden 
Sonnenfleckenmaxima 1923 und 1913 und die Differenz 1928 weniger 1917 in 
3jährigen Mitteln angegeben, Hieraus ist ersichtlich, daß beinahe alle Monate 
eine Zunahme der Temperatur aufweisen, Im Sommer beträgt dieselbe nur 0.9° 
pro 10 Jahre, aber im Winter 8,38°, im Februar 11°. Bei Erklärung dieser Zunahme 
wäre u. a. zu berücksichtigen, daß der Januar und Februar eine Zunahme von 1° 
pro Jahr haben, der Dezember und März nur 0.4° bzw; 0,2%. Der Vergleich der 
beiden Differenzen zeigt auch, daß der Zuwachs im Laufe der Zeit abgenommen hat.
	        
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