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Full text: 62, 1934

Groissmayr, F. B.: Der Einfluß vorausgehender Weltwetterstörungen auf Überschwemmungen usw. 415 
Die 21jährige Regenperiode im Yangtsetal. 
Regen VI+VII-+ VIII 1885—1930 mit Regen VIHN-+IX-+X 1886—1931 Hankau: 
r=——026; Wuhu: r = — 0.07; Zikawei: r = — 0.47; die 58jährige Reihe 1873 
(YI— VIII) —19380 mit Regen VIII-—X; 1874—1981 gibt für Zikawei sogar — 0.50, 
bestätigt also die Existenz einer gut ausgeprägten 2}jährigen Regenperiode an 
der Yangtsemündung, 
Regenfall im Yangtsetal (6 Orte Ichang-Zikawai) 1886—1931 im Sommer und Herbst 
(YVI—VIIT bzw. IX-—XT). 
A in Zentimeter pro 1 Station. 
"a a ul 
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1898 
99 
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— 2 6 09 24, 6] , 
Mittel 1886—1931: Sommer 50,8; Herbst 21,5 cm. 
Die Erhaltungstendenz: Regen VI—VIII mit IX—XI r = 0.20 ist somit 
unbedeutend und für Vorhersagezwecke ungeeignet. 
Zusammenfassung: Es wurde der Versuch gemacht, Beziehungen zwischen 
den vorausgehenden Störungen des Weltwetters mit dem Sommer- und Herbst- 
regenfall im Yangtsetal festzustellen. Das Gebiet am Oberlaufe des Yangtse mußte 
aus Mangel an Stationen mit langjährigem Regenfall unberücksichtigt bleiben. 
Für den Mittellauf sind die Vorboten nassen Hochsommers und Herbstes 
bzw. drohende Hochwassergefahr: Warmer, trockener Mai in Zentraleuropa; 
milder November und Dezember in Zikawei und tiefer Luftdruck im gleichen 
Gebiet zu gleicher Zeit, geringer Temperaturanstieg vom April zum Mai in der 
zentralen Union, starker Temperaturabfall vom Oktober zum Dezember in Süd- 
labrador, und Trockenheit des Vorjahres am Yangtse, da die Existenz einer 
21jährigen Regenperiode in Zentralchina nachgewiesen werden konnte. Auch 
der schwersten Hochwasserkatastrophe, der „Yangtse-Sintflut“ 1931, ging ein 
ungewöhnlich warmer Mai in Mitteleuropa vorher, der größten Dürre im Raume 
Ichang-Hankau jedoch der kälteste Mai (1902). 
Materialquellen. 
World Weather Records; t V und VI bis 1931 briefliche Mitteilungen der Met. Institute Berlin, 
Bukarest und Kremsmünster; die wirtschaftlichen Schäden des Yangtse-Hochwassers sind zu ersehen 
in: Met. Z. 1932, 6, 234: „John Lee“: „Die große Überschwemmung des Yangtse-Gebietes im Juli 1931,“ 
Der Maximaldampfdruck über festen Salzen. 
(Yorläufige Mitteilung.) 
Von K. Wegener und E. Niederdorfer, 
Daß über Salzlösungen der Dampfdruck des Wasserdampfes erniedrigt wird, 
ist bekannt. Im Landolt-Börnstein finden sich hierfür Tabellen, und eine Nähe- 
rungsformel stellt unmittelbar den Zusammenhang von Konzentration und 
Dampfdruckänderung dar: 
4p_ __m_, 
E  m+m 
Hierin bedeutet A4p die Druckänderung, E==die der Temperatur ent- 
sprechende maximale Dampfspannung des Wasserdampfes über ebener Wasser-
	        
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