36 Aunalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1034.
durch welche (3) in die gesuchte Integralgleich ung
X
. = Of Kim witde
Ü
mit dem symmetrischen Kern
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[iS SEE,
rn
K {Ep
“a8 . E2#
J
45
übergeht, Da g eine positive Funktion darstellt, ist nach Hilbertis Kriterium
K (z, £) positiv definit und hat Eigenwerte Au, die sämtlich positiv sind, Bedeuten
also w. die Kigenfunktionen des Kerns K (z, £), die der homogenen Integralgleichung
X
REN { BACH
und den Orthogonalitäts- und Normierungsrelationen
£ Pa
genügen, so gilt die bilinesre Reihe SE
Kaps Zu aD
1 Aa
a SO
ergibt sofort die Lösung der inhomogenen Integralgleichung (4) in der Form
) x
we [1a ehe
und die Resolyente
ler
ln Fa]
‚ Wi) = | — AZ rn
worin die e, die Koeffizienten. der Fourierentwicklung
DO
bedeuten, womit die Lösung des vorliegenden Problems auf die Er-
mitflung der Eigenwerte und Eigenfunktionen des Kerns (5) und auf
die Bestimmung des Entwicklungskoeffizienten der Fourierreihe (7}
zurückgeführt ist, N | a ;
Die Gl. (6) löst auch das Problem der Geschwindigkeitsverteilung in einem
stationären. Triftstrom. bei variablem Austausch (wobei dann w direkt die Strom-
geschwindigkeit bedeufet), und zwar in allgemeiner Weise als eine von Fjeldstad!)
angegebene Lösung, die w(0) und (ze (Zz=— 0; Meeresoberfläche) als Rand-
bedingungen vorgibt. Da unsere Lösung (6) (Sea nicht vorschreibt, sondern
dafür Z == 0 für große Tiefen H (evtl. H->c) als Randbedingung enthält,
ermöglicht sie die Aufstellung einer Relation zwischen Tangentialdruck des
Windes und Oberflächenstrom, die die beobachteten. Abweichungen von der von
der Ekmanschern. Theorie (7 ==konst.) geforderten 45% Ablenkung als Folge des
variablen. Turbulenzkoeffizienten. erklären müßte, | a
— Kin für das stationäre Windfeld durchgerechnetes Beispiel erscheint dem-
nächst an anderer Stelle, H, Ertel, Berlin,
4 9, E, Fieldstad, Ein Problem zus der Windstromtheorie, Z, £ ange. Math, w. Mechanik,
Bd. 10, 1920, S. 121 bis 137