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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 62 (1934)

Kleinere Mittelungen. 
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auseinander und formen sich zu Ci-Cu um, Doch noch bevor die kleinen weißen 
Bälle weit im S ankommen, lösen sie sich auf, 
Der Tag neigt sich dem Ende zu, Blank versinkt die Sonne hinter dem 
Kapland und läßt die am weitesten westlich stehenden Schäfchenwolken noch 
für einige Minuten in feurigem Rot erglühen. Ein anhaltendes Abendrot be- 
‚schließt di Ci-Tag, ; 
schließt diesen Ci-Tag / F. J. Schweigler, 
I, Offizier PAD. „Wangoni“ Woermann-Linie. 
2. Die Geschwindigkeitsverteilung im stationären geostrophisch-anti- 
triptischen Windfeld und im stationären Triftstrom bei variablem Turbulenz- 
koeffizienten als Eigenwertproblem., 
Die mit d4Yx-+147,=w und Ä= 2wsing-e in 
„d {_dw\_. 2 
. » KO zn = 14W 
zusammengefaßten Bewegungsgleichungen!) des stationären geostrophisch-anti- 
triptischen Windfeldes mit dem von der Höhe abhängigen Turbulenzkoeffizienten x 
sind bisher nur für spezielle Annahmen über x(z) integriert worden (Solberg, 
Takaya), die den wirklichen Verhältnissen nicht voll gerecht werden, Beispiels- 
weise kann der auf Untersuchungen Wilh. Schmidts basierende Ansatz n(z) 
= n(1)z“=-+* der eine leichte Lösung von (1) durch Zylinderfunktionen ermöglicht, 
die Tatsache nicht zum Ausdruck bringen, daß % von einem Maximalwert 7m =% (h) 
in einer in den untersten 100 m liegenden Höhe h ab nach oben wieder abnimmt 
(oder nahezu konstant bleibt), Ferner bedingt die in der Definition von % als 
„Austauschkoeffizient“ bedingte Forderung »—0 für z—0 (Erdoberfläche) eine 
, dr d 
Erschwerung der Grenzbedingungen SE und (5) da der einen von 
Null verschiedenen Wert brhaltende Tangentialdruck des Windes an der Erd- 
N dr. 
oberfläche, gegeben durch (2) © (2) „7 dann in der unbestimmten 
Form 0-co erscheint, 
Worauf es zwecks Lösung von (1} mit einem vorgegebenen %(z) ankommt, 
ergibt sich sehr klar An der zu gehörenden Integralgleichung, die an Stelle 
= Vz Ya x ri. Ar, dv Can 
der Randbedingungen (A) v (2). die Bedingungen — = = 0 für 
N 5 de, 
ZH, oder wegen =) == 0: 
div. dar, _ 
{2 . SZ az ‚== Ofürz= H 
enthält, worin H eine sehr große Höhe bedeutet (evtl. H—-co)?), Man erhält 
diese Integralgleichung leicht wie folgt: Zunächst ergibt (1} mit Rücksicht auf (2); 
X 
dw 12 ff 
woraus 
% as H 
Ww(z)= w(0 — 12 f Ef wi d 
{ OS dr 
folgt, enthaltend die zweite Randbedingung w(0). Man verifiziert leicht die 
Richtigkeit folgender Umformung: 
z a X £ I az E % a 
fx oaf=fw d [5 } Sf“ def ee 
Hal A A ET 
ä E 6 Ö % $ 
1) x, yv Z == Rechtssystem, z = vertikal, positir aufwärts; Av, == Ya AN E 
=— Komponenten der Abweiebung des Windes (Y_, v„.}) vom Gradientwind (#., 3 @=7,29.10—8 
see" 1; = geographische Breite; = konstante Dichte, — % Bereits L. Prandtl und W, Tollmien 
benutzten diese Grenzbedingung, (Die Windrerteilung über dem Erdboden, errechnet aus den Gesetzen 
der Rohrströmung, Z, f, Geophrs, 1924/25, S. 47 bis 35%
	        
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