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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1934,
Tabelle 1. Eichungsergebnisse der Anemometer Gruppe A.
-“
Mittlere
Wind-
geschwin-
digkeit |
Schwin-
Kungs-
dauer
Amplituden.
verhältnis
Mittlere Ab-
weichung des
gemessenen
Einzelwerter
der Ge-
schwindigkeit
FOom aus-
geglichenen
em /se>
Phasen:
verzügerung
Zahl
Öerät
X
Yo
m/sek
T
a
in in
Graden ] Zeit
BA
got
ser
2
$}
Fuess 5505
28
3.1
94 |
ae
28 |
92
a4
16
18
24
7
53 45
S6 | Sl
88 ! 51
a3 16
Cl
10
1.0
23
42 1.9
28 | 15
91 1
47
19 ]
35
1
5
Avem. 310
3
RO)
25
95 | 2
135 46
95 | 2
13.8 MM)
1
75
CC
3
:9
3
ed
Krafft
Morell
47
52
53
100
A
2
41 | 24
3 36
1,7
1.1
10
11
#
LA
28
S
12
13
12
Fuess 2960
4.1
8.6
138
14
22
nr
54
92
100
34
5
25
31
7
1.0
1.9
25
2.4
1.9
17
45
83
WO
, : 14 66 | 30
; 4 22
30 ] Richard | gt | 18 | 102
Dr 124 2° 54 160
Jr
38 |
25
37 1.4
30 | 24
34 1.7
98 | 19
Die beiden letzten Spalten geben die Phasenverschiebung @ sowohl in
Winkelgraden als auch in Sekunden; diese Werte sind den gezeichneten Nach-
hinkbildern entnommen, die bereits den Ausgleich der Einzelfälle enthielten,
Das Wesentliche, das die "Tabelle zeigt, ist nun folgendes: die kleinen
leichten Anemometer, wie sie als Handanemometer gebaut werden, liefern bei
Schwingungen von !/, Minute Dauer etwa 83 (Zahl 1) oder 61% (Zahl 5) der
tatsächlichen wirklichen Schwankungsweite, Geht die Schwingungsdauer hinauf,
bessert sich naturgemäß die Angleichung an den richtigen Wert; sie steigt bei
24 bis 25 sek Schwingungsdauer auf 78 (Zahl 7) bzw. 88% (Zahl 3). Immerhin
merklich, aber bereits ziemlich unbedeutend ist der Ausfall, sobald die Schwingungs-
dauer einer Minute nahekommt,
Dabei haben aber Instrumente der gleichen Bauart wie Fuess 6808 und
Anemometer 310, selbst wenn ihre Eichung in stetigem Windstrom dieselben
Zahlenwerte ergab, einzeln ihre Besonderheiten, Das zweitgenannte, das sonst
sicherlich in gutem Zustand war und dessen Lager keinerlei Beschädigungen
aufwiesen — die Eichung hatte sich von früher her unverändert erhalten —-
weist (vgl. Zahl 5 bis 7) wesentlich geringere Werte auf als das erste (Zahl 1
bis 4).
Will man also derartige Schalenkreuzgeräte, wie es ja schließlich möglich
jst, in irgendeiner Weise für die Aufnahme kurzdauernder Schwankungen ver-
wenden, so ist für diese eine besondere Eichung notwendig. Jedes einzelne
Instrument kann sich anders verhalten,
Es fällt dabei auf, daß von der sonst grefürchteten Vergrößerung der ge-
samten (integralen) Angabe des Windweges eigentlich nichts Besonderes zu
merken war. Diese Vergrößerung kommt dadurch zustande, daß während des
Windstoßes eine gewisse Beschleunigung des Schalenkreuzes eintritt, während
der Flaute aber das Schalenkreuz infolga des geringen Widerstandes in der