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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 62 (1934)

Rauschelbach, H.: Hochseepegelbeobachtungen im südlichen Kattegat im August 1931. 237 
d) Tägliche Ungleichheit im Tidenstieg und im Tidenfall, 
Von den in der Spalte (11) der Tabelle 9 unter 7. S. gegebenen Unterschieden 
sollen die zwischen den niedrigeren Hochwasserhöhen und den vorhergehenden 
niedrigeren Niedrigwasserhöhen im folgenden als die größeren Tidenstiege (G. 7.5.) 
und die Unterschiede zwischen den Höhen der höheren Hochwasser und der 
vorhergehenden höheren Niedrigwasser als die kleineren Tidenstiege (K.S. 7.) 
bezeichnet werden. Werden dann sowohl die Unterschiede zwischen den größeren 
Tidenstiegen und dem Mittelwert für den Tidenstieg 7, S. als auch die Unter- 
schiede zwischen den kleineren Tidenstiegen und dem Mittel für den Tidenstieg 
gebildet, so ergeben sich die in den Spalten (5) und (6) der Tabelle 11 unter 
(6. T.S.— T.S.) und (K. 7. S. — T.S.) zusammengestellten Werte, Durch Mittel- 
bilden ergibt sich, daß die größeren Tidenstiege um 2.7 cm + 11cm größer und 
die kleineren Tidenstiege um 3.4 cm + 1.9 em kleiner sind als der Mittelwert für 
den Tidenstieg, Es sind demnach der 
größere Tidenstieg: G.T.S. = 19.7 cm + 2.7 em + 1.1 cm 
= 22.4 cm + 1.1 em, 
kleinere Tidenstieg: K.T.S. = 19.7 cm — 3.4 em + 1.9 cm 
— 16.3 em + 1.9 em. 
Werden von den in der Spalte (12) der Tabelle 9 unter 7.7. aufgeführten Höhen- 
unterschieden die zwischen den höheren Hochwassern und den folgenden niedrigeren 
Niedrigwassern als die größeren Tidenfälle (G&. T. F.) und die Höhenunterschiede 
zwischen den niedrigeren Hochwassern und den folgenden höheren Niedrig- 
wassern als die kleineren Tidenfälle (X. 7. F.) bezeichnet und einmal die Unter- 
schiede zwischen den größeren Tidenfällen und dem Mittelwert für den Tiden- 
fall (7. 7.) und dann die Unterschiede zwischen den kleineren Tidenfällen und 
jenem Mittelwert gebildet, so werden die in den Spalten (7) und (8) der Tabelle 11 
unter (6. 7. F.— T.F.) und (K.T. F.— T.F.) gegebenen Werte erhalten. Durch 
Mitteln dieser Werte ergibt sich, daß die größeren Tidenfälle um 4.2 cm + 1.7 cm 
größer und die kleineren Tidenfälle um 4.1 cm -+ 1.2 cm kleiner sind als der 
Mittelwert für den Tidenfall. Hiernach ist der 
größere Tidenfall: G.T. F.= 19.1 cm + 4.2 cm + 1.7 cm 
=: 23.3 cm 4 1.7 em, 
kleinere Tidenfall: K.T. F. = 19.1 em — 4.1 em + 1.2 cm 
= 15.0 cm + 1.2 em, 
5. Beobachtete Höchst- und Niedrigstwerte. 
In der Tabelle 12 sind zum Schluß noch die größten und kleinsten der 
beobachteten Gezeitengrundwerte zusammengestellt, und zwar die größten und 
kleinsten Hoch- und Niedrigwasser-Intervalle in den Spalten (1) und (2), die 
höchsten und niedrigsten Hoch- und Niedrigwasserhöhen in den Spalten (3) und 
(4), die größten und kleinsten Steig- und Falldauern in den Spalten (5) und (6) 
und die größten und kleinsten Tidenstiege und Tidenfälle in den Spalten (7) und (8). 
Tabelle 12, 
Beobachtete Höchst- und Niedrigstwerte. 
HW.L NW | EWH NW! 8.D | FD. 78. | DE, 
O1 GL N SL ® LOL ® 
| em | em ; em ' em 
8h 24m | ı3l 40m 3210.0 | 31923 [7 23m 7 250 | 25.0 | 25.3 
6 6 12 29 3196.5 | 3179.11 5 24 Ss 25 33.0 12.4 
Infolge der großen täglichen Ungleichheit ist die Darstellung der Gezeiten 
an der Ankerstation für andere Zeiten als für den Beobachtungszeitraum vom 
12, bis 17. August 1931 sehr unsicher. Um zu einer gesicherteren Darstellung zu 
gelangen, sind die Beobachtungen daher harmonisch zu analysieren,
	        
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