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fullscreen : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Kleinere Mitteilungen.

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mit zum Teil sehr starkem Regen geherrscht. Von 4“N an hatte man Wetterleuchten
 zuerst in Norden, später in Westen wahrgenommen. Die Lufttemperatur
war ziemlich beständig gewesen und nur von 14,8° um 4b V auf 16.0° mittags
gestiegen und wieder auf 14.8° gesunken, Das Barometer war im Laufe des
Tages von 753.5 mm auf 758.6 mm gefallen.
Am 10. Dezember herrschte ähnliches Wetter, Das Wetterleuchten wurde
zunächst aber in Südwesten beobachtet, und von 1% bis 44 V fanden Gewitter
statt. Um 73 V wurde bei leichter SO- (ablandiger) Brise ein doppelter Regenbogen
 gesehen; dann beobachtete man zwischen 10% 30min und 11r 30min V die
im folgenden geschilderten Wasserhosen, die dann mit nach SSW springendem
Fig. 1,

Noch nicht völlig ausgebildete Wasserhose. Der zugespitzte Rüssel hat die Wasseroberfläche noch nicht
erreicht. Rechts daneben eine Wasserhose in der Auflösung.

Fig. 2.

Ausgebildete Wasserhose im Augenblick des Zerreißens.

und etwas auffrischendem Winde verschwanden, Nachmittag hatte man noch
immer Regen und. von 4h bis 6b 20min Wetterleuchten in Nordosten. Um 7® 30min
klarte der Himmel ab und der Wind sprang wieder auf SO. Die Lufttemperatur
stieg an diesem Tage von 15.5° um 4% V auf 17.7° mittags und sank in der Nacht
auf 14,5°, Zur Zeit der Wasserhosen war das Barometer ganz langsam auf
759.0 mm gestiegen und stieg bis Mitternacht auf 759.5 mm. Der Seegang erreichte
 nur kurze Zeit die Stärke 3 aus SSW, als der Wind daher aufgesprungen
war, und war im übrigen unbedeutende Dünung.
Die Wasserhosen entstanden in fortlaufender Reihenfolge in einem Gebiet,
das etwa 3 Sm nordwestlich vom Carmel-Leuchtturm lag. Sie bewegten sich mit
etwa 15 Sm stündlicher Geschwindigkeit von SW nach NO; ihre Höhe betrug
nach Schätzung 600 bis 800 m. Sie entstanden folgendermaßen (Fig, 1): Vom
            
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