Rauschelbach, H.: Hochseepegelbeobachtungen im südlichen Kattegat im August 1931, 179
gleich A, so verhält sich, ein gleichmäßiges Arbeiten des Papiers in der Breite
oder eine gleichmäßige Teilung des Maßstabs vorausgesetzt,
{2 A: A'=4:4
oder auch . a A
2) As AA TA.
Die Höhe Ai des Wassers in der Meßröhre, gemessen über dem unteren Rande
der Röhre, ist demnach in cm
3) h= 1.00 A= 1002410902 a
Die Werte für A sind in der Spalte (5) der Tabelle auf halbe Einheiten der
zweiten Stelle gegeben.
3. Auswertung der Temperaturpunkte. ;
Während der Durchleuchtung der Meßröhre bildet das zur Ermittlung der
Temperatur im Innern des Pegelkessels eingebaute Zwiemetall-Thermometer in
ler Nähe des oberen Randes des Registrierpapiers einen Lichtpunkt ab, dessen
Entfernung von einem zweiten festen Lichtpunkt ein Maß für die Temperatur £
abgibt. Die Entfernung £ der beiden Lichtpunkte voneinander wurde mit dem
gleichen Maßstab und mit der gleichen Genauigkeit abgelesen. Die ersten Ab-
lesungen sind in der Spalte (4) der Tabelle 1 unter © angegeben; auch hier
bedeutet ein Punkt hinter der letzten Stelle, daß diese um eine halbe Einheit
zu erhöhen ist.
Zur Umwandlung von rt in £ mußte einmal die Veränderung von z für jeden
Grad der Temperatur und dann auch die Entfernung z7 beider Lichtpunkte für
eine bestimmte Temperatur 4 bekannt sein. Die Änderung von %© für jeden
Grad der Temperatur war durch Eichung in der Werkstatt bestimmt. Infolge
verschiedener Arbeiten am Instrument war die Lage des Nullpunktes jedoch
unsicher geworden. Auf eine nochmalige Eichung konnte aber verzichtet werden,
da anzunehmen war, daß sich die Temperatur im Innern des Pegelkessels nach
einer gewissen Zeit der Temperatur des umgebenden Wassers angeglichen haben
würde. Da die Temperatur über dem Meeresboden ferner stündlich innerhalb
der hydrographischen Serienmessungen beobachtet wurde, so war ein Weg gegeben,
zu den Zeiten, zu denen die Kurve der :-Werte der Kurve der beobachteten
Temperaturwerte parallel wird, beide Wertereihen aufeinander zu beziehen,
So ergab sich, daß, nachdem die Temperatur im Innern des Pegelkessels
hinreichend konstant geworden war, bei einer Temperatur am Meeresboden von
6.0°C die Entfernung + der beiden Lichtpunkte 1.075 cm betrug. Mittels dieser
Angabe und der Eichungen war es leicht, eine Hilfstabelle aufzustellen, die für
jedes Hundertstel Zentimeter der z-Werte die entsprechende Temperatur f£ zu
entnehmen gestattete. Diese Temperaturen sind in der Spalte (6) der Tabelle 1
unter £ aufgeführt.
Es soll im folgenden nun gezeigt werden, wie aus den in den Spalten (5)
und (6) der Tabelle 1 enthaltenen Angaben A und £ die den Zeiten 7, in der
Spalte (1) entsprechenden Höhen A, der Wasseroberfläche über dem Meeresboden
bestimmt worden sind.
C. Auswertung der Aufzeichnungen,
1. Ermittlung der Beobachtungszeit.
Zunächst sind die jeder vollen fünften Minute entsprechenden Zeiten 7, um
den Stand und Gang des Hochseepegel-Chronometers zu verbessern. Der Stand Au
wurde vor dem ersten Auslegen und nach dem letzten Wieder-Anbordnehmen
des Pegels mit einem andern, durch Zeitzeichen unter Aufsicht gehaltenen Chrono-
meter verglichen. Für die Zeit 7, = 1931 August 12 17.2b betrug der Stand
(in Minuten ausgedrückt) 4% — — 0.157, Der Uhrgang öw ergab sich zu öw
= + 0.0326 in der Stunde; d.h. der Stand wurde in je 3h 4m um je 0.1m größer.
Die um den Stand und Gang verbesserte Beobachtungszeit 7 ergab sich zu