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Full text: 61, 1933

Kleinere Mitteilungen, 
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Hauptthermometer, t diejenige am Nebenthermometer, v, das Volumen des ab- 
gerissenen Quecksilberfadens bis zum Teilstrich 0.0, 8 den scheinbaren Aus- 
dehnungskoeffizienten des Thermometerquecksilbers und C den algebraischen 
Wert der zu berechnenden Berichtigung, die an der Ablesung anzubringen ist. 
Dann läßt sich die Formel von Hidaka herleiten, indem man die Länge des 
Quecksilberfadens bei 0° sowohl mit Hilfe der Ablesung T, die bei t° erfolgt ist, 
wie mit Hilfe der wahren Temperatur in der Tiefe, T-+C, ausdrückt. Die Länge 
des Fadens (vg + T) bei der Ablesung T, auf 0° reduziert, ist BE = Die Länge 
des Faden (vo +T-+C) bei der Einstellung AT C), reduziert auf 0°, ist 
WFT } . m & 
DS Aus der Gleichung ro folgt als Wert für die 
Berichtigung 
Cm EM ADTO 
1— 8% +T—9) 
Setzt man noch in Übereinstimmung mit den früheren Veröffentlichungen 
über die Berichtigungsformel, die in dieser Zeitschrift!) erschienen sind, vo+T 
=n und T— t= v7, außerdem für 8 den Zahlenwert a ein, so wird 
Oz AT 
6100-— (a — 4) 
Diese Formel hat den großen Vorzug vor der vom Unterzeichneten im 
Jahre 1923 angegebenen Näherungsformel 
N+E n+rz n+-\? 
Ct Hl 
daß sie streng gültig und für die Berechnung von C sehr viel handlicher ist, 
Sie hat im Aufbau wieder große Ähnlichkeit mit der ursprünglichen Formel der 
Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (nicht von G. Feruglio, wie Hidaka 
schreibt) 
Om! _ M+DA—8 
Wa 
in der allerdings T in Wirklichkeit nicht die Ablesung am Hauptthermometer, 
sondern die zu messende Temperatur bedeutete, für die als gegißter Wert die 
Ablesung eingesetzt werden mußte, In Formel (la) ist nur der reziproke Wert 
des Ausdehnungskoeffizienten um eine dritte Veränderliche, n — t, zu verkleinern, 
und diese dritte Veränderliche macht allerdings die Auswertung der streng 
gültigen Formel in Gestalt einer Tabelle von gleicher Strenge etwas umständlich. 
Man könnte die Tabulierung folgendermaßen ausführen: Es wird zunächst 
nach der alten Formel (3) eine Haupttafel berechnet mit den Eingängenn = vw +T 
und z=T-—t, und die aus dieser Tafel entnommenen Werte sind mit Hilfe 
giner Nebentafel zu beschicken, die als Eingänge die vorläufigen Werte von C 
nach der Haupttafel und die Differenz 6100 — (n — t) hat. Dabei kann die 
Nebentafel so weit ausgedehnt werden, daß sie gestattet, die verschiedenen Werte 
des scheinbaren Ausdehnungskoeffizienten zu berücksichtigen. 
Andererseits sei im folgenden untersucht, wie weit die nach der Näherungs- 
formel (2) von G. Böhnecke?) und von F. Zorell*) mit dem Koeffizienten = 
berechneten Tafeln noch verwertbar bleiben, um möglicherweise den Vorteil 
einer Tafel beibehalten zu können, Zunächst wurde mit möglichst extremen, 
z. T. unwahrscheinlichen Kombinationen von T und t eine Anzahl won Probe- 
iy Korrektionstabelle für das N nach Richter, Ann, d. Hydr. 1914, 8, 56 
a. 57. — A. Schumacher, Neue Hilfstafeln f. d. Umkippthermometer usw. Ann. d. Hydr. 1923, S. 273. — 
2?) Als Ausdehnungskoeffizient ist früher 1: 6300 gesetzt worden; dieser Wert gilt für das nicht mehr 
verwendete Jenaer Normalglas 161III. Die jetzt in Gebrauch befindlichen Thermometer werden ent- 
weder aus Borsilikatglas 59 III mit dem A-K, 1:6080 oder aus Glas 2954 III mit dem A-K. 1: 6135 
hergestellt sein. (Vgl. G. Böhnecke in Wissenschaftl. Ergebnisse der Dtsch, Atlant. Expedition auf 
„Meteor“, Band IV, 1. Teil, Berlın und Leipzig 1932, S. 237), Der Wert 1:6100 stellt also ein 
utes Mittel dar; die damit verbundene Ungenauigkeit von C beträgt rund 5%. — 2%) a. 8. O. 
ß 236/237, — *) Erscheinen demnächst in dieser Zeitschrift.
	        
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