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Full text: 61, 1933

Jensen, Chr.: Strahlungsmessungen auf Amrum im August und Sepiember 1929, 205 
der nächsten kleinen Übersicht zeigt dies in deutlichster Weise. Unten sind die 
nach der zuletzt angegebenen Formel für verschiedene Luftmassen (m) errech- 
neten Transmissionskoeffizienten für die Rotstrahlung (7) angegeben, Wir geben 
sie hier ohne jeden weiteren Kommentar wieder, 
Tranemissionskoeffizienten für Gesamtstrahlung (ww) und Rotstrahlung (r). 
September 
12.8 32p ' 7 » | 8a | 18.p | 25a | 25.p 
3 
zz m = 203 (CH 29.5°) 
bis 5.87 (MA 9.5°) 
2,98 KOH 19.59) 
bis 5.87 (DM 9.59) 
3.94 (SA 145° 
bie A487 KFAH 95% 
0.750 
3.801 
0.816 
0911 
0.013 0.913 
40.016 10916 | 
Ö.771 
AB 
Vor 
0.766 
0.887 
‘ £r> 
(a 
0.058 
1854 
885 
I 16 
0,932 
0.694 
GR 
08223 ) 
0.821 
0.838 
0,849 
0.5889 
0.892 
| (896 
Für die Transparenzkoeffizienten für die Weiß-Rot-Strahlung (Grün-Blau- 
Strahlung) ergaben sich für den 27, 8. 1929p bei Berücksichtigung der Luft- 
massen 2.03 und 5.87, 2.98 und 5.87, 3.94 und 5.87 nach der auch für die Rot- 
strahlung benutzten Formel der Reihe nach folgende Transmissionskoeffizienten: 
0,795, 0,799 und 0.804, 
Da der Transparenzkoeffizient für die Gesamtstrahlung mit zunehmender 
Luftmasse zunimmt, führte Linke bekanntlich den Trübungsfaktor ein’). Dieser 
ist hier nach der in der Met. Zeitschr, 1922, S, 162 angegebenen Formel, in 
welche eine Luftmasse und die Solarkonstante eingeht, für die Luftmasse 4 und 
die Solarkonstante 1.933 berechnet. Folgende Übersicht gibt die Werte an: 
Datum 
Trübungs- 
faktor 
ı Trübungs- 
Datum faktar 
Tatum 
Trübungs- - 
faktor 
| - 
Datum Trübungs- 
27.8.8... | 2.09 [12.900 2,87 ji ae 3.50 jun 1.71 
27.8.p. - 2.12 17.9. pp... 3.14 18.9.p... 38 
Wie man aus dem Vergleich mit Abb. 1 bzw. Tabelle ı sieht, entspricht 
der Reihe mit der größten Strahlungsintensität, dem 25.9.p, der kleinste und 
demjenigen mit der kleinsten Strahlungsintensität, also dem 18.9.p, der größte 
Trübungsfaktor. Der durchschnittliche Trübungsfaktor berechnet sich auf 2.75. 
Der nötige Zuschlag von 1.8%, für die Strahlung wurde, wie anfänglich vermerkt, 
nicht berücksichtigt. Ebenso ist für die Rotstrahlung ein weiterer etwa auf 
16.5%, zu veranschlagender Verlust — der natürlich auch die Differenz zwischen 
Gesamt- und Rotstrahlung (w—r) verändert — unberücksichtigt geblieben, Wie 
groß der Einfluß der beiden genannten Zuschläge ist, möge daraus ersehen werden, 
daß in der kleinen Tabelle auf S, 2038 r/w für 17.5° Sonnenhöhe statt 0.588 0,684 
und für 27.5° Sonnenhöhe statt 0.553 0.644 wird und daß sich weiter für die 
erste und letzte Reihe der darauffolgenden kleinen Übersicht die Werte 0.6835 
und 1.148 bzw. 0.614 und 1.312 ergeben, 
Da die im September und Oktober 1928 auf der Helgoländer Düne (siehe 
den 2, Tätigkeitsbericht der Ges, z, Förd. d. Klimaforschg. im Nordseegebiet) und 
die 1929 in Nebel auf Amrum ausgeführten Strahlungsmessungen beide praktisch 
im Meeresniveau stattfanden, können wegen der Gleichheit der Luftmassen die 
gleichen Sonnenhöhen entsprechenden Werte ohne weiteres miteinander verglichen 
werden, Der größte, dem 25. 9.p zugehörige und einem h von 28,5° ent 
sprechende Strahlungswert (Tabelle 1) von 1,290° liegt eben unter dem größten 
der nämlichen Sonnenhöhe entsprechenden Wert für den 23. 9. p der Helgoländer 
Messungen, wie denn auch das Gros der Amrumer Messungen unter den Helgo- 
4) Bezüglich der gegen den Trübungsfaktor erhobenen Bedenken sowie der Literatur über den 
Gegenstand 8. u. a, Hölper: Veröff, d, Met, Obs. Aachen 1932,
	        
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